Wir sind viel mehr als unsere Glaubenssätze

Wir sind viel mehr als unsere Glaubenssätze

Unsere Glaubenssätze bilden unser inneres Programm, das uns aus dem Unbewussten heraus leitet, so dass uns die meisten Handlungen/Reaktionen noch nicht einmal bewusst sind.

Läuft aber einiges nicht zufriedenstellend in unserem Leben, wäre es sinnvoll, unseren Autopilot unter die Lupe zu nehmen, damit wir das Unbewusste zum Bewussten machen und dadurch Antworten auf unsere Warum-Fragen bekommen.

Das ist eine bewusste und sehr wichtige Entscheidung, auch eine wertvolle. Das bedeutet, dass du bereit bist deine volle Verantwortung für einen bestimmten Bereich deines Lebens in die Hand zu nehmen.

Das würde auch bedeuten, dass du aus einem Defizit- oder sogar Opfermodus herauskommen willst und innerlich glaubst, dass du das Potenzial für die Bewältigung deines Probelems hast. Und das bevor du irgendwelche anfänglichen Erfolge siehst.

An dieser Stelle würde ich sagen: herzlichen Glückwunsch! Du hast noch, was nicht alle bewahren konnten: Dein Glaube daran, dass die Dinge einen positiven Verlauf nehmen können, auch wenn sie jetzt oder seit Langem nicht zufriedenstellend laufen. Das hat auch mit unseren Glaubenssätzen zu tun.

Also unsere Stärken/Ressourcen und Schwächen spiegeln unsere Glaubenssätze. So bekommen wir den Eindruck, dass wir ein Bündel der unterschiedlichen Glaubenssätze sind.

Es ist auch nicht falsch, dies zu behaupten. Nur wir sind viel mehr als unsere Glaubenssätze. Vielleicht machst du eine kleine Übung mit. Allein, für dich. Für deine Klarheit. Lies bitte diese Anleitung zuerst und mache sie ohne Zeitdruck und Eile.

Bitte setze dich bequem hin, die Füße haben Bodenkontakt, die Schultern sind gerade und frei, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln.

Tief ein und aus atmen, beim Ausatmen entspanne dich, nochmal tief Ein- und Ausatmen…und dabei schließe die Augen.

Jetzt stelle dir dich im zarten Kindesalter vor:  so zw. 3-6 Jahren. Jetzt schaue dir das Kind an. Schaue tief in die Augen dieses Kindes und spüre seine Erwartungen. Das Kind will nur eines von dir: Liebe und Anerkennung. Umarme es liebevoll, streichele es und sage ihm, dass es ein liebenswürdiges und wundervolles Kind ist, dass du es sehr liebst. Schließe es ins Herz, dabei lege deine Hände aufs Herz, hier ist der Platz für dieses Kind, Bleibe kurz eine Weile in dieser Situation. Spüre Dein Herz – welche Gefühle kommen jetzt hoch?

Jetzt atme tief ein und aus, öffne Deine Augen und du bist im hier und jetzt.

Wie war diese Übung, war dieser kleine Junge oder dieses kleine Mädchen fröhlich oder traurig, mutig und verspielt oder eher zurückhaltend? Welches Gefühl hat bei dir diese kleine Übung hinterlassen? Oder konntest du sie gar nicht machen? Vielleicht hast du sogar eine Ausrede, dass die Übung nichts für dich ist? Solange du diese Mini-Visualisierung nicht mit Ernsthaftigkeit gemacht hast, kannst du ja nicht wissen, welche Gefühle du dabei hast. Also versuche es nochmals. Es ist eine kleine aber wichtige und kraftvolle Übung, wenn du dich darauf einlässt. Wenn nicht, dann hat es auch einen ernsthaften Grund.

Warum ist diese Übung wichtig? Weil du dann deutlich zu spüren bekommst, dass alle Kinder der Welt und auch du in diesem zarten Alter eine Sehnsucht haben: nach Liebe und Anerkennung.

Hattest du davon genug bekommen? Oder wurdest du von Konkurrenz (Geschwister, Arbeit/Beschäftigung/Pflichten der Eltern etc.) geplagt und geprägt? Hatte dieses kleine Kind alle Bedingungen zur eigenen Entwicklung: Geduld, Liebe, Ausdauer? Konntest du alle Fragen stellen und dich sicher fühlen? Welche Stimmung hat deine Kindheit dominiert?

Wir kommen wie kleine Lichtwesen in diese Welt, schutzbedürftig, sensibel, abhängig. Ein unbeschriebenes Blatt sind wir auf keinen Fall, so wie es uns vor Jahrzehnten an den Universitäten erklärt wurde. Nein – wir sind schon kleine Persönlichkeiten, die gemeinsame und individuelle Bedürfnisse haben, u.a. nach Bindung und Sicherheit, nach Liebe und Geduld. Wir alle haben unser eigenes Tempo und nur in diesem Tempo, das durch neuronale Besonderheiten bestimmt ist, ist eine für uns passende Entwicklungschance möglich.

„Mein Gott – was bist du langsam, guck mal, wie schnell deine Schwester läuft“ – das ist nur ein kleines Beispiel. Dieser und ähnliche „harmlose“ Sätze programmieren uns in eine Richtung, die nicht unsere ist. Wir übernehmen fremdes Tempo, fremde Gedanken und Glaubenssätze (ganz fremd sind sie auch nicht, wenn sie von unserer Ursprungsfamilie täglich gelebt werden), fremde Gewohnheiten. Irgendwann werden sie unsere eigenen oder wir gehen für das ganze Leben in die Rebellion.

Wir rächen uns unbewusst für diese Bevormundung an der ahnungslosen und schuldlosen Umgebung, flippen aus wegen Kleinigkeiten und glauben fest daran, wir verteidigen unsere Rechte! Nein – wir kämpfen dafür, dass das System, dass uns bevormundet hat, erhalten bleibt!

Viele Menschen müssen eine beträchtliche Zeit ihres wertvollen Lebens damit verbringen, aus den aufgezwungenen inneren Zwängen auszubrechen und die in der Kindheit zugefügten Schäden zu reparieren.

Unsere Eltern hatten damals keine guten Reflexions- und Lernmöglichkeiten. Es gab nicht viele Bücher, kaum Kinderpsychologen, keine Unterstützung. Ich erinnere mich sogar, meine Mutter glaubte ernsthaft, dass ihre Kleinkinder ihr Eigentum seien. Nachdem sie verstanden hatte, dass es nicht stimmte, konnte sie nichts rückgängig machen.

Aber jetzt, wo so viel Wissen mit einem Klick erreichbar ist, es so viele Therapeuten und Coaches im Lande gibt, ist es doch unsere oberste Pflicht, diesem kleinen Mädchen/Jungen in uns klar zu machen, dass es/er nur Liebe und Zuwendung verdient und sie ihm auch zu geben.

Wofür sollen wir das machen? Besonders wenn unsere Kinder schon groß sind und wir nicht mehr viel an der Erziehung ändern können?

An erster Stelle für uns, für unser inneres Empfinden und innere Stimmigkeit. Wenn da schmerzhafte Wunden sind, sollte es unsere höchste Priorität sein, sie zu behandeln oder behandeln zu lassen. Es ist unser einziges und einzigartiges Leben und wir alle sind es wert, uns aus den emotionalen Verstrickungen, die eigentlich nicht unsere sind, zu befreien.

 Und dann, wenn wir diesen Schritt machen, haben wir nicht nur eine viel bessere Lebensqualität, sondern alles verändert sich um uns herum zum Positiven: Unsere Beziehungen zu unseren Kindern, Partner, Familie, Kollegen, Nachbarn, aber was das wichtigste ist, zu uns selbst.

Weil wir dadurch einen Weg zu uns selbst finden, unserem wahren Kern eine Beachtung schenken, dieses Licht in uns, das uns einst in diese Erde begleitet hat, lieben lernen. Und das macht uns stark, diese Stärke und Stimmigkeit strahlen wir auch aus und bekommen sie wie ein Echo zurück.

Dieser Weg sei uns gegönnt.

Herzlichst, Nana

◊ Wie gut kennst du die Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben? Schau dir dafür diese Infoseite an: ⇒ hier klicken

◊ Du möchtest weitere Blogbeiträge und Info zu meinen Themen Glaubenssätze/Mindset/inneres Kind erhalten (ca. 2-3-mal im Monat), dann abonniere meinen Infoletter (Du kannst dich am Ende des Beitrags eintragen) ⇓

◊ Dieser Artikel passt gut zum Thema: Wenn unsere Grenzen verletzt werden ⇒

 

Coaching-Kultur und Optimierungsdruck

Coaching-Kultur und Optimierungsdruck

Ich gönne mir in dieser bezaubernden Jahreszeit eine kreative, strategische und auch Erholungspause. Sehr müde war ich eigentlich nicht, aber ich brauche immer wieder Zeit, Halt zu machen und zu analysieren, mir über die Coaching-Fälle Gedanken zu machen, Entwicklungen zu beobachten, etwas zu ändern. Ich plane zwar Zeit dafür ein, aber dieser Plan funktioniert nicht immer. Meine Arbeit hat eine eigene Dynamik und ich akzeptiere sie eben. Nun kam ich dadurch zum Lesen. Heute wurde mir von Google ein Spiegelartikel über die Coaching-Kultur (von Claudia Voigt, Magazin Ausgabe 1/2019) präsentiert. Sie schrieb wörtlich: „Irgendetwas stimmt nicht, wenn in einer Gesellschaft Authentizität und Individualität als hohes Gut gelten und gleichzeitig Optimierungsdruck herrscht.“

Mit großer Wahrscheinlichkeit herrscht im Lande eine sehr individuelle und seltsame Auffassung vom Coaching. Oder besser gesagt, ich kann ja nicht für alle sprechen. Ich erzähle lieber wie es in meiner Praxis läuft.

Zuerst: zu mir kommen Leute, die etwas in ihrem Leben verändern wollen, nicht weil sie unter Optimierungsdruck stehen, sondern weil es irgendwie nicht mehr weiter geht. Ja wenn der Leidensdruck so groß wird, dass es nicht mehr geht, dann sind sie bereit, zu mir zu kommen. Beispiele: jemand hat Angst davor Referate zu halten, die körperlichen Symptome (Herzrasen, Kloss im Hals, Druckgefühl im Bauch etc.) und stark verminderte Konzentration zwingt diese Person Hilfe zu suchen.

Oder die inneren Empfindlichkeiten sind so stark, dass sie die berufliche Entwicklung und das soziale Miteinander gewaltig stören und man fühlt sich innerlich hilflos. „Ich habe eigentlich alles, um glücklich zu sein, warum kann ich es nicht?“ oder „Warum gerate ich immer wieder in ähnliche Problem-Situationen?“, „Warum läuft bei mir beruflich immer wieder etwas falsch?“ etc.

Sind die Suche der Problem-Ursachen und die Hoffnung auf inneres Wohlbefinden und darauf, dass wir unsere Ziele irgendwann erreichen, ein Optimierungsdruck?

Sollen die Menschen in Ihrer Verbitterung über das eigene Leben/Verhaltensmuster stecken bleiben? Wenn sie eine Möglichkeit haben die Zusammenhänge herauszufinden und ihre inneren Blockaden zu lösen indem sie ihre eingrenzenden negativen Glaubenssätze verändern, warum sollen sie diese Möglichkeit nicht ergreifen?

Die größte Manipulation passierte schon in der Kindheit. Du als Erwachsene/r wirst stark anfällig für Manipulationen, wenn du diese als heimisch und vertraut annimmst.

Die Aufarbeitung unserer Kindheit gibt uns eine Chance, unser Leben zu verstehen und es nach unseren Wünschen zu verändern – nicht wegen des Optimierungsdrucks – sondern, weil wir es alle  wert sind, innere Klarheit und Stimmigkeit zu leben, uns wohl zu fühlen und wenn es uns aus nicht erklärbaren Gründen nicht gut geht, eine Erklärung dafür zu bekommen. Warum sollen wir uns das Leben nicht erleichtern?

Leider gibt es in Deutschland so eine Coaching-Kultur, dass viele Menschen zu spät zum Coaching gehen, sich lieber materielle Güter gönnen und wenn sie doch hingehen, oft überkritisch sind. Dann stecken sie oft so fest in der Verbitterung, dass es schwierig wird, wieder herauszukommen.

Ja, ob die Spiegel-Autorin es mag oder nicht, die „Gecoachten“ sollten wirklich ihre sog. Hausaufgaben bekommen und sie total ernst nehmen. Nur dann, wenn die Klienten sich vertrauensvoll an die Vereinbarung über diese Hausaufgaben gehalten haben, haben wir unseren gemeinsamen Erfolg! So ist es!

Wir verinnerlichen während unserer Kindheit unterschiedliche Rollen. Z.B. habe ich Im Laufe meiner Fortbildungen oft Menschen kennengelernt, die von einer Helfer-Rolle besessen waren. Bevor du die Welt rettest, rette dich selbst – habe ich oft gedacht.

Wenn die Spiegel-Autorin mit der Spiegel-üblichen Tiefe die Situation betrachten würde, würde sie folgendes beobachten: ja die Business-Leute und auch der Durchschnittsbürger haben einen erstaunlichen Hang zum Coaching entdeckt. Es wäre für die Welt aber bedeutsam und schön, wenn an erster Stelle unsere Politiker ihre Kindheit aufarbeiten würden. Die unbewussten Blockaden und eingrenzenden Glaubenssätze eines Durchschnittsbürgers lassen, wenn es hoch kommt ein Duzend Leute leiden, die von unseren Politikern ein ganzes Land.

Nein, ich denke, mehr Coaching braucht das Land: nicht nur an der Oberfläche sondern in die Tiefe gerichtet.

Für mehr innere Freiheit, für weniger Anfälligkeit für  Manipulation, für mehr Stimmigkeit, für bessere Gesundheit und für mehr innere Freude. Je mehr Menschen um uns herum zufrieden und bei sich angekommen sind, sich ihre Schwächen und Stärken bewusst machen, desto besser geht es uns. Eine schöne Welt zum Träumen. Gönnen wir sie uns, wir dürfen es!

Herzlichst, Nana

◊ Wie gut kennst du die Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben? Schau dir dafür diese Infoseite an ⇒ hier klicken

◊ Du möchtest weitere Blogbeiträge und Info zu meinen Themen Glaubenssätze/Mindset/inneres Kind erhalten (ca. 2-3-mal im Monat), dann abonniere meinen Infoletter (Du kannst dich am Ende des Beitrags eintragen):  ⇒ hier klicken

◊ Dieser Artikel passt gut zum Thema: kennst du deine Glaubenssätze?

Kennst du deine Glaubenssätze?

Kennst du deine Glaubenssätze?

Deine innere Freude und Lebenszufriedenheit, deine Fähigkeit Glück zu empfinden, die berufliche Entwicklung und deine soziale Bindungen sind davon abhängig, welche Glaubenssätze deine innere Welt gestalten. So einfach ist das. Dein Mindset, deine Mentalität, dein inneres Kind, dein Autopilot, dein inneres Programm sind halt diese Glaubenssätze.

Bist du mit etwas nicht zufrieden? Läuft dein berufliches oder privates Leben nicht zufriedenstellend? Belasten dich stets Konflikte oder finanzielle Sorgen? Dann kommst du nicht an deinen Glaubenssätzen vorbei.

Fällt es dir vielleicht sehr schwer Entscheidungen zu treffen? Wir kommen als Babys schon mit bestimmten Stärken und Neigungen zur Welt. Wenn wir Glück haben, können wir unser Potenzial entwickeln. Leider passiert das nicht immer: Oft stehen verinnerlichte oder besser gesagt von unserem sozialen Umfeld aufgezwungene Begrenzungen, Ängste, Vorurteile, Werte unserer Entwicklung im Wege.

Die Glaubenssätze, die im zarten Kindesalter verinnerlicht wurden, sind ein fester Bestandteil unserer inneren Welt, unseres Autopiloten und lassen uns zweifeln, ärgern, ängstigen, einschüchtern, klein machen, zurückziehen, aufgeben usw.

Viele Menschen halten ihre eingrenzenden Glaubenssätze sogar für die eigene innere Weisheit/Intuition/Herzensstimme. Viele Menschen bereuen in hohem Alter oft, dass sie nicht genug Mut hatten zu den eigenen Träumen/Wünschen/Bedürfnissen. Bestimmt können sie dann vieles klarer sehen, aber ändern können sie nichts mehr.

Viele Menschen halten ihre eingrenzenden Glaubenssätze sogar für die eigene innere Weisheit.

Viele Menschen haben jahrzehntelang die eigenen eingrenzenden Glaubenssätze als wahre und unüberwindbare Grenzen akzeptiert und irgendwann kam die Entscheidung dies zu ändern. Warum? Weil das Leben sie dazu gezwungen hat. Und diesen wichtigen Schritt haben sie ihren schmerzhaften Glaubenssätzen zu verdanken. Die eigene Komfortzone zu verlassen geht leichter, wenn du einen enormen Druck spürst oder ein Gefühl hast, dich in einer Sackgasse zu befinden.

Schon in jungen Jahren spüren viele Menschen ihre eingrenzenden Glaubenssätze. Z.B Angst ein Referat zu halten, später Meetings zu leiten etc. Viele junge Menschen fühlen und agieren auch aus dem Defizit-Modus und damit machen sie sich und der Umgebung das Leben schwer. Sie interpretieren auch viel aus diesem Defizit-Modus heraus und sind leicht verletzbar.

Das wird mit zunehmenden Jahren nicht besser – auch wenn wir lernen damit umzugehen. Ja wir legen uns eine harte Schale als Schutzschicht um. Nach außen wirken wir gelassen, drin brennt es oft wie die Glut unter der Asche. Das kostet uns Kraft und Stimmung.

Nach außen wirken wir gelassen, drin brennt es oft wie die Glut unter der Asche.

Und dadurch verlieren wir immer wieder einen unverfälschten Zugang zu uns. Wir entfernen uns von unserem wahren Selbst. Jede negative Spannung wird gespeichert, jeder Verrat der eigenen Bedürfnisse hat seinen Preis. Wenn irgendwelche Krankheiten manifest werden, glauben wir oft, sie kämen aus heiterem Himmel.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir vieles Unerwünschtes in unserem Leben vermeiden können, wenn wir unsere innere Verletzlichkeit erkennen und sie heilen, indem wir die verursachenden Glaubenssätze verändern.

Dafür müssen wir unsere Glaubenssätze analysieren, die widersprüchlichen und für uns schädlichen inneren Muster in uns entdecken und schon haben wir die Erkenntnis über sie.

Hier haben wir schon Erleichterung, weil wir die Zusammenhänge erkennen – plötzlich wissen wir ganz genau, warum einiges in unserem Leben nicht geklappt hat und einiges doch. Hier bleiben leider viele stehen, weil sie das Kennen mit Können verwechseln. Sie glauben mit ihrem aufgeklärten Verstand ihr eigenes Unbewusstes zu beherrschen. Und das kann nicht klappen, wenn die Glaubenssätze tief verwurzelt und jahrelang gefestigt sind.

Viele Menschen antworten auf die Frage, was sie anders machen würden, wenn sie neu anfangen könnten, mit einem klaren „Nichts“. Ich habe da meine eigene Meinung. Ich bin mit meinem Leben jetzt sehr glücklich, aber bei dieser Chance hätte ich mir meine jetzige Klarheit schon vor vielen Jahren gewünscht! Und es wäre sehr gut für mich! Ob das für meine Umgebung auch gut wäre, z.B. für einige Nahestehende, ist fraglich. Ich betrachte das jetzt aus meiner Perspektive und dies war früher auch keine Selbstverständlichkeit. Ich bin zutiefst dankbar, dass meine jahrelange Forschung und Arbeit in diesem Bereich mir diesen jetzigen inneren Stand ermöglicht.

Deswegen plädiere ich unermüdlich dafür, dass möglichst viele Menschen mutig werden die dunklen Labyrinthe ihres Unbewussten zu beleuchten. Dann geht es uns allen viel viel besser: Unsere Beziehungen, unsere Gesundheit, unsere berufliche Entwicklung und unsere innere Stimmung werden besser.

Es ist schwer, innere Leichtigkeit und Freude zu bewahren, wenn da drin etwas wie Glut unter der Asche brennt.

Und diese innere Leichtigkeit und Freude wünsche ich dir, in dir zu entdecken – ja, du hast sie in dir, du musst sie aber finden und lieben, für mehr Erfüllung und Wohlbefinden in deinem einzigen und einzigartigen Leben. Wir haben ein Recht darauf!

Herzlichst

Nana

◊ Wie gut kennst du die Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben? Schau dir dafür diese Infoseite an – ⇒ hier klicken

◊ Du möchtest in Kontakt bleiben und ca. zweimal im Monat Blogbeiträge und Impulse/Info zum Thema Mindset/innere Glaubenssätze/inneres Kind bekommen, dann abonniere bitte meinen Infoletter ⇓