Das Positive ist da… ein tolles Neues Jahr!

Nana Schewski

Jedes Silvester ist anders schön, ich habe es sehr unterschiedlich erlebt: mit der Familie, mit den Freunden, abgereist, zu Hause, laut, lustig und auch leise. Diesmal war das Silvester doch ruhiger als die vorherigen: wir – ich und mein Mann zu Hause, meine Tochter in Wien und unser Wellensittich Butschi ist in sehr hohem Alter im Sommer verstorben.

Diese Neujahres-Zeit ist aber irgendwie besonders schön  – in der Ruhe liegt die Kraft und wir haben diese meditative Ruhe um uns herum.

Täglich gehen wir in den Wald um zu joggen und spazieren. In den vorherigen Jahren bin ich auch mit gejoggt, diesmal bevorzuge ich aber warm und bequem angezogen mit schnellem Schritt mitzugehen und dabei leite ich eine Meditation an. Danach habe ich so ein unbeschreiblich schönes Wohlbefinden in mir – so glücklich und dankbar fahren wir danach nach Hause. Das Wetter ist auch immer toll, es scheint fast immer die Sonne und dieses Licht um uns herum, die Bäume mit ihren wunderschönen und kräftigen Ästen haben eine magische Atmosphäre geschaffen.

In und um Flensburg haben wir schöne Wälder, wir bevorzugen den Marienhölzungswald mit alten Bäumen, Teichen und breit angelegten Wegen. Da ist genug Platz für Familien, Fahrradfahrer und Spaziergänger. Mir fällt auf wie unterschiedliche Haltungen die vorbeigegangenen Menschen doch zeigen: Manche grüßen freundlich, manche sind in Gesprächen oder allein in ihren Sorgen und Gedanken so vertieft, dass sie die Außenwelt kaum wahrnehmen, manche signalisieren sogar: komm mir nicht nah – auch wenn kaum jemand in Sichtweite ist.

Heute am 3. Januar passierte etwas in diesem zauberhaften Wald, was ich sehr passend zu meinen Neujahresgedanken fand. Mein Mann lief vor mir so in 20 Meter Entfernung, ich war schon fertig mit der Meditation und bewunderte den Wald beim schnellen Schritt. Da hörte ich Schritte, drehte mich um und sah eine junge Dame joggend. Wir lächelten kurz einander an. Sie war dabei ihren Kopfhörer abzunehmen und joggte an mir vorbei, sie überholte schon fast meinen Mann. „Liebling, wie lange joggst du schon?“ – rief ich meinem Mann zu, denn er hatte eine Uhr dabei.

Dann passierte es: die junge Dame drehte sich strahlend um mit der Frage: „Ich?“. Sie wollte nur checken ob wirklich sie gemeint war, hätte ich zugenickt, hätte sie mir auch eine Antwort freudig und freundlich mitgeteilt. „Oh wie nett, – sagte ich verzückt, – ich habe zwar meinen Mann gefragt, aber Ihnen möchte ich einen wunderschönen Tag wünschen.“. Sie verabschiedete sich lächelnd und zog weiter.

Ich war und bin von dieser Situation und vom Wesen dieser jungen Dame sehr angetan. Mein Mann auch. Bei ihr schienen die Glaubenssätze zu dominieren, die die Welt positiv, willkommen und liebenswürdig betrachten. Sie hörte das Wort „Liebling“ in einer freundlichen Frage platziert von einem Fremden und war bereit, dies anzunehmen. Sie war offen das Positive, was um sie herum war oder plötzlich entstanden ist, wahrzunehmen und zu zulassen. Mit ihrer Frage versüßte sie uns noch diesen zauberhaften Spaziergang. Sie gab uns auch etwas sehr Schönes zurück.

Ich weiß, dass auch andere Optionen möglich gewesen wären: Viele hätten sich nicht angesprochen gefühlt und wenn ja, hätten sie einfach oder vielleicht sogar kritisch nachgefragt. Ich möchte über diese Alternativen keine Gedanken verschwenden. Ich konzentriere mich lieber auf Fälle wie den heute. Ich bin sehr dankbar, dass wir diese Begegnung hatten.

Und ich wünsche mir und Dir in diesem neuen Jahr viele positive inspirierende Begegnungen, innere Zufriedenheit und eine positive Dauerstimmung. Mögen Deine Herzenswünsche in Erfüllung gehen.

Dafür müssen wir offen sein, das Positive um uns herum zu zulassen!

Herzlichst
Nana

P.S. Vielleicht hast du das Rauhnächte-Ritual mitgemacht (es geht am 6. Januar zu Ende), wie sind deine Erfahrungen? War meine Anleitung für dich klar und verständlich? Ich freue mich auf deine Rückmeldung.

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