Wege zum Glücklichsein

Nana Schewski, M.Sc., Wege zum Glücklichsein

Können wir unser Lebensglück wirklich selber schmieden? Wenn ja, wieweit reicht unsere Macht und wie können wir es tun? Nach vielen Jahren der Beobachtung und Erfahrung steht für mich fest: Glücklichsein kann gelernt werden – es ist in unser Hand, mit welchen Gefühlen wir durch das Leben laufen. Unser Leben und Potential ist so individuell, dass wir vorher nicht genau sagen können, wieweit wir gehen können, aber voranzugehen – das schaffen wir alle.

Und wie können wir es tun? Tägliches Training, das auch den Körper einbezieht und eine behutsame gelungene Kommunikation mit unserem Unterbewusstsein.

Hier sind einige Basics für das Lebensglück:

  1. Fähigkeit, sich über die kleinen Dinge zu freuen

Überall gibt es sie – die kleinen Dinge, die uns das Leben erhellen können: Sonnenschein, Regentropfen, zwitscherndes Vögelchen, lächelnde/r Fremde/r auf der Straße usw. Ob wir sie überhaupt bemerken, ist von unserer imaginären Brille abhängig. Die Brille setzte man uns in der Kindheit auf. Es ist möglich, sie abzulegen und durch eine andere Brille zu ersetzen.

  1. Fokus auf positive Dinge

Das ist das Erste und Wichtigste, was ich mir, meinen Klienten und allen nahelege: Erzähle Dir selbst positive Geschichten. Deine Worte, Gedanken und Gefühle haben große Macht. Das Universum und Dein Unterbewusstsein haben ganz große Ohren. Sie glauben uns fast alles. Nutze diese Macht für die Erreichung Deiner Herzensziele, für einen gelungenen schönen Alltag.

  1. Prioritäten im Leben – die oberste Priorität sind wir selbst

Einmal habe ich an einem Projekt gearbeitet. Es wurde mir schnell zu großer Belastung. Ich war neu in der Firma und wollte meinen ersten durchaus positiven Eindruck nicht vermasseln. Zudem war ich finanziell von der Stelle abhängig. Mein Kind war klein und ich war nicht flexibel für eine neue Jobsuche. Aber das stärkste Hindernis war, dass ich bis dahin kein Projekt mittendrin mit der Begründung „Ich kann nicht mehr“ aufgegeben hatte. Das hätte mich zusätzlich gekränkt.

Nun saß ich am Tisch gegenüber meiner wunderbaren Chefin und hörte mich sagen, dass mich die Situation seit Langem sehr belaste, dass ich keinen Ausweg in der Situation sehe, außer dass ich das Projekt verlasse. Ich würde seit einigen Tagen schlecht schlafen. Punkt!

Ihr blieb nichts anderes übrig, als meine Entscheidung zu akzeptieren und sie sagte mir anschließend, dass sie für mich keine andere Beschäftigungsmöglichkeit hätte. Das fand ich nicht toll, trotzdem war ich innerlich zufrieden.

Früher hätte mich mein schlechter Schlaf nicht sehr interessiert, aber jetzt nannte ich ihn als einen wichtigen Grund. Ich war am Anfang meiner inneren Heilung und Stärkung.

Wie ging die Geschichte weiter? Ich saß ca. 10 Tage zu Hause und regenerierte mich von diesem stressigen Projekt, als ich einen Anruf aus der Firma bekam. Eine Kollegin in einem anderen Projekt ging unerwartet weg und man fragte mich, ob ich schnell einspringen könnte. Ich bejahte und diese Zusammenarbeit lief viele weitere Jahre in beidseitiger Zufriedenheit. Ich hatte eine andere Zielgruppe, mit der ich mich besser verstand, eine bessere Bezahlung und wunderbare Kollegen, denen ich täglich mit Freude begegnete.

Hätte ich mich gezwungen, im alten Projekt durchzuhalten, hätte ich dieses Projekt gar nicht angeboten bekommen, denn ich wäre dann nicht frei. Ich war so zufrieden mit mir!

 

  1. Ein liebevoller fürsorglicher Umgang mit sich selbst

Das bedeutet u.a., dass wir unseren Körper pflegen und trainieren, ihn mit gesundem Essen und Trinken versorgen, Lernen, seine Botschaften zu verstehen und seine Vitalität zu fördern.

Dass wir bewusst entscheiden, uns mit Menschen zu umgeben, die uns gut tun.

Dass wir unsere Grenzen besser wahrnehmen, sie schützen und lernen, wann „Nein“ zu jemandem ein großes „Ja“ zu uns selbst bedeutet.

♦ Jeder von uns hat mehrere innere Anteile, deren Stärke und Zusammenwirken uns zu einer oder auch zu keiner Entscheidung führen. Es gibt innere Anteile, die destruktiv, ängstlich, unsicher, unglücklich etc. sind und auf unser Leben einen großen negativen Einfluss ausüben. Je mehr wir diese inneren Anteile bekämpfen, desto mehr Macht gewinnen sie. Es ist in unserem Interesse, diese Anteile mit liebevollem Umgang zu heilen und zu stärken.

Glücklichsein – bedeutet, dass unsere innere Welt hell ist. Es mag sein, dass dort vorübergehend auch Nacht einkehrt, aber umso schöner wird dann der Sonnenaufgang sein.

Glücklichsein ist eine innere Entscheidung – unabhängig von den Umständen sich das Gute zu gönnen, die innere Sonne scheinen zu lassen, sich in ihren Strahlen aufzuwärmen, auch wenn es draußen frostig ist.

Glücklichsein ist ein Prozess, der nie endet, ein großes festes Ja zum Leben, zu eigener Originalität, zu eigenen Stärken und Schwächen.

Glücklichsein bedeutet auch folgendes Bild: dem Kind, das ein Teil von uns ist, dem Heranwachsenden, der wir waren und seine Sensibilität  noch in uns spüren, in die Augen mutig und liebevoll zu blicken und sagen zu können: Du bist so wertvoll und liebenswürdig, ich bin so wertvoll und Liebenswürdig und ich erlaube mir, dass mein ganzes Leben auch so ist.

Glücklichsein bedeutet, dass wir diese Worte mit Freude und Überzeugung aussprechen können.  Sind wir noch nicht soweit? Das können wir lernen und das sei uns allen gegönnt.

Herzlichst, Nana

◊ Du möchtest Glaubenssätze, die Deine Kindheit geprägt haben, kennenlernen? Dann schau Dir die Infoseite an: ⇒hier klicken

◊ Möchtest Du Deine innere Welt – Deine Verletzlichkeit besser kennenlernen? Diese Anleitung kostet 0,00 € und Du bist dann ein Teil meiner Community. Ich freue mich, wenn Du dabei bist – hier klicken »»»

Dieser Beitrag passt zum Thema: Warum ist unsere Kindheit so wichtig?

Hat Dir der Artikel gefallen, dann teile ihn gerne! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.