Mindset – was blockiert Deinen Erfolg?

Mindset – was blockiert Deinen Erfolg?

Angenommen – Du hast das klare Ziel etwas in Deinem Leben zu verändern. Egal um welchen Bereich es geht, Du musst dafür Deinen Mindset/Deine Glaubenssätze verändern.

Es kann passieren, dass Du anfängst an Deinem Mindset/an Deinen inneren Glaubenssätzen zu arbeiten, Dein inneres Kind kennenzulernen und nach den anfänglichen erfolgreichen Aha-Entdeckungen irgendwann Dich trotzdem in Deinem alten Verhaltensmuster vorfindest. Diese Rückfälle sind sehr enttäuschend! Oft stellen wir in so einem Fall unsere bisherigen Erfolge und die getane Arbeit in Frage. Das ist nicht zielführend, jedoch fehlen uns in diesem Moment verständliche Erklärungen.

Darauf möchte ich in diesem Artikel eingehen:

Zuerst lass uns darauf einigen, welcher Weg uns zum Erfolg führt:

Um etwas in unserem Leben zielgerichtet zu verändern – dies bedeutet einen Glaubenssatz, der das Problem verursacht hat, herauszufinden und ihn gezielt dauerhaft zu verändern.

Die Arbeit mit dem innerem Kind ist eine sehr wirkungsvolle Methode, die den Veränderungs-/Transformationsprozess enorm erleichtet, unterstützt und beschleunigt. An unserem Mindset können wir auch ohne das Konzept „Inneres Kind“ arbeiten, aber wegen der vielen Vorteile möchte ich persönlich nicht darauf verzichten.

Kehren wir zur Frage zurück: Warum gewinnt das alte Gedanken- und Verhaltensmuster seine Macht zurück?

  1. Zuerst verwechseln viele Menschen eine Erkenntnis mit einem erfolgreichen Veränderungsprozess, zwischen Erkennenund Können liegen Welten.
    Es gibt tolle Bücher, die unsere Welt verändern können, aber kein Buch kann uns individuell und gezielt begleiten und unsere tief sitzenden Glaubenssätze verändern.
    Wenn Du Deinen Kernglaubenssatz (Dein Hauptproblem!) schon kennst und lange Zeit dabei bist, ihn mit Affirmationen, Meditationen, Achtsamkeitsübungen zu verändern und keinen dauerhaften Erfolg siehst, dann brauchst Du eine fachliche Unterstützung. Wer das anders macht und glaubt, durch Bücher sich therapieren zu können, verliert nur wertvolle Zeit und Energie.
    Natürlich spielen hier unsere Glaubenssätze eine große Rolle: Bin ich es wert? Kann ich das? Was gönne ich mir – materielle Dinge eher als eine unsichtbare Unterstützung, die mir eine Veränderung verspricht? Da müssen wir uns fragen, welche Prioritäten wir setzen.

Den Veränderungs-/Transformationsprozess kann man nicht nebenbei machen, sondern wir müssen uns voll und ganz darauf einlassen, eine innere Entscheidung treffen und eine fachliche Unterstützung finden, der wir vertrauen.

  1. Es kann sein, dass im Prozess der Kernglaubenssatz nicht gefunden und daher die ursprüngliche Blockade nicht aufgelöst wurde. Es gibt tolle Methoden, die aber keine Tiefe ermöglichen und das Problem dadurch nur oberflächlich Oft sind unsere Glaubenssätze miteinander eng verbunden und so verflochten, dass sie aufeinander einwirken und einander verstärken.
  2. Ein weitere Grund kann sein, dass unser Autopilot sich meldet, obwohl das Problem erledigt ist.
    Du hast jahrzehntelang auf gewisse Reize von außen ein bestimmtes Reaktionsmuster gezeigt – dieser Prozess war wie automatisiert. Dein Autopilot muss auch die neuen Verhaltensmuster üben, damit er sie verinnerlichen kann. Ein neu verankerter Glaubenssatz muss gefestigt werden, durch Wiederholungen muss eine feste Verknüpfung Beispiel: Ein neuer Pfad in Deinem Garten verwildert, wenn Du ihn am Anfang nicht oft genug entlang läufst.

Zu diesem Thema fällt mir ein interessantes Beispiel ein: Eine Klientin ließ sich irgendwo ihre Allergie nach einer bekannten Methode behandeln, hatte aber weiterhin Niesanfälle. Ihr wurde erklärt, dass dies eine auf dem Körper-Gedächtnis beruhende Reaktion sei und empfohlen, eine Hypnose-Sitzung zu machen. Diese Hypnose-Sitzung haben wir in meiner Praxis durchgeführt – das heißt in einer Trance habe ich suggeriert, dass ihr Körper auf diese Reize keine Reaktion mehr hat, weil das ursprüngliche Problem nicht mehr existiere. Sie berichtete später, dass die Niesanfälle verschwanden.

  1. Selbstsabotage: Es ist möglich, dass die negativen Glaubenssätze, besonders ein sehr gefestigter destruktiver Kernglaubenssatz nicht zulässt, dass wir unser Leben zum Positiven verändern, Z.B. Ich kann nichts/ich schaffe nichts/ich bin wertlos/das Leben ist hart/Ich kann nichts bewirken etc.
    Um voran zu kommen, muss zuerst dieser Glaubenssatz gefunden und verändert werden.
  2. Es ist schwer, die eigene Komfortzone zu verlassen. Das erfordert Mut und Ausdauer. Von Nichts kommt Nichts. Menschen wählen fast immer den Weg des geringeren Widerstandes. Wenn der Leidensdruck groß ist, dann zwingt er uns zum Handeln. Wenn der Druck weniger wird, neigen wir dazu, träge zu werden. So ist es leider in vielen Bereichen, wie Sport, Ernährung etc.

Hier sind wiederum einige ungünstige Glaubenssätze im Spiel. Die Lösung : Eine innere Verpflichtung, also die feste innere Entscheidung etwas erreichen zu wollen, eine fachliche Begleitung und Selbstliebe-Übungen.

  1. Entstandene und gefestigte Vorteile – in Medizin und Psychologie werden sie als sekundärer Krankheitsgewinn bezeichnet.

Diese Auflistung wäre nicht vollständig wenn ich auf diesen wichtigen Grund nicht eingehe. Innere Blockaden und ein unausgeglichenes, verängstigtes inneres Kind schaffen viel Leiden, das oft jahrzehntelang dauert. Diese unerfreuliche Situation schafft gewisse Rollen und Abhängigkeiten aber auch Vorteile. Die Umwelt nimmt oft Rücksicht auf die Sensibilität der Betroffenen und irgendwann kommt es möglicherweise dazu, dass diese liebenswerte Person, sei es eine  Freundin, Kollegin, Schwester, Mutter, Ehefrau etc, uns/anderen dauerhaft das Leben erschwert, sie sogar tyrannisiert, indem sie stets Rücksichtnahme einfordert. Nun sind wir bekanntlich Gewohnheitstiere und oft gewöhnen sich alle an diesen Dauerzustand.

Wir nehmen an, dass die betroffene Person eine erfolgreiche Therapie macht. Es ist nicht auszuschließen, dass es plötzlich eine innere Abwehr gegen diese positiven Veränderungen gibt. Weil diese Veränderungen auch bedeuten würde, die vorhandenen Vorteile (Rücksichtnahme) aufzugeben und voll und ganz Eigenverantwortung zu übernehmen. Das passiert sowohl unbewusst, als auch bewusst, wird aber im zweiten Fall sehr ungerne eingestanden. Oft wird mit irgendwelchen Erklärungen die erfolgreiche innere Arbeit abgebrochen, es wird plötzlich behauptet, dass man das Ziel schon erreicht habe oder dass man keine positiven Ergebnisse sehe, obwohl davor das Gegenteil behauptet wurde.

Das ist ein wichtiger psychologischer Faktor, worüber es sich lohnt Gedanken zu machen. Ich empfehle hier Achtsamkeitsübungen, die die Reflexionsfähigkeit unterstützen.

Dieser Grund kann ein großer Stolperstein auf dem Weg zum Erfolg sein. Offenheit, Reflexion und Fokussierung helfen, Dir Deine wahren Ziele und die damit verbundenen Vorteile immer wieder klar zu machen. Hier kann eine fachliche Begleitung eine Schlüsselrolle spielen, damit meine ich dauerhafte Verbindlichkeiten. Zu unserem Glück und innerer Freiheit kann uns bekanntlich niemand zwingen, jedoch uns motivieren und unterstützen den Weg, der zu unserem Wunsch-Ziel führt, nicht zu verlassen.

Egal wo Du jetzt stehst – meine Botschaft an Dich ist, dass Du Dich durch Rückfälle nicht irritieren lässt und weiter machst, jedoch genau hinschaust, welche Gründe für diese Rückfälle verantwortlich sind.

Viel Erfolg auf Deinem Weg!

Herzlichst

Nana

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Dieser Artikel passt gut zum Thema: Wann und warum sabotieren wir uns?

Das Kind in uns

Das Kind in uns

„Mir könnte es so gut gehen… Trotzdem fühle ich mich so leer“ – solche Sätze habe ich oft gehört.

Warum tauchen viele Probleme wie innere Leere/innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, innere Anspannungen, Depressionen erst ab einem bestimmten Alter verstärkt auf? 

Zuerst schauen wir, wie der Anfang war: 

Das Baby kommt zur Welt und im Idealfall erfährt es eine bedingungslose Liebe und Zuwendung. Die Realität sieht oft anders aus, auch wenn die Eltern es mit ihren Kindern wirklich gut meinen. Sie sind oft gehetzt, überfordert, oft auch unwissend.

Eltern haben Wunschvorstellungen wie sich das Baby zu verhalten hat: Es soll lange schlafen, möglichst schnell durchschlafen, wenig weinen, gut essen usw. Der Alltag ist aber oft anders als Ideal. Das Baby wächst und mit seinem Wachstum kommen noch weitere Herausforderungen auf die Beteiligten zu. Es wird beweglich, entwickelt eigene Wünsche und Verhaltensweisen, die nicht immer den Erwartungen der Eltern/Bezugspersonen entsprechen.

Das Baby/Kleinkind spürt sehr deutlich, ob seine Eltern zufrieden und glücklich sind, es spürt deutlich die Erwartungen, die seine Eltern an es haben. In einem zarten Alter, in dem absolute Abhängigkeit von den Bezugspersonen besteht, ist es sehr bedrohlich, abgewiesen und nicht geliebt zu werden. Evolutionsbedingt haben alle Kinder diese Überlebensangst, diese Angst zwingt sie dazu, sich anzupassen. Dafür müssen sie ihre eigenen Bedürfnisse aufgeben, um diese Angst und Bedrohung nicht mehr zu spüren. Dafür müssen sie sich mit irgendetwas betäuben, damit sie überleben.

Wenn das Kind merkt, dass es mit dieser Anpassung die Bezugspersonen und seine Umwelt zufrieden stellen kann und dadurch Liebe und Anerkennung bekommt, wird es diesen Weg wahrscheinlich nicht mehr verlassen.

Schließlich hat ihm dieser Weg das Überleben gesichert. Dieser Weg wird zu seiner Lebensstrategie. So wird es immer weitermachen: das bedeutet, das eigene Leben nach den Bedürfnissen der anderen auszurichten, die Wünsche anderer Personen als die eigenen Wünsche zu betrachten. 

Solange das alles funktioniert, werden alle Beteiligten zufrieden sein. Aber es kommt die Zeit des Nachdenkens. Das vernachlässigte verletzte Kind in uns meldet sich dann immer lauter, immer schmerzhafter, verschiedene Krankheiten und Beschwerden häufen sich.

Aber der über Jahrzehnte vernachlässigte Kontakt zum eigenen inneren Kind wird nicht so einfach funktionieren, zumal dieser Zugang erst gefunden werden muss. 

Ein verletztes, zurückgewiesenes, verängstigtes Inneres Kind wird uns nicht ermöglichen, das Leben mit Freude und Leichtigkeit zu genießen. Wir müssen uns immer ablenken lassen, damit das Leben weiter funktioniert.

Wir spüren oft eine Leere/Unruhe/depressive Stimmung/innere Anspannung und das ist ein Hinweis dafür, dass wir uns in zartem Alter ein Handlungsmuster angeeignet hatten, das zwar damals das Überleben sicherte, aber jetzt im Erwachsenenalter uns im Wege steht, uns Kraft raubt und kein zufriedenstellendes Leben zulässt. 

Die gespürte Leere oder Unruhe wird oft mit unterschiedlichem Verhalten oder materiellen Sachen kompensiert. Mit dieser Strategie versuchen wir uns von dieser Leere/Unruhe abzulenken, dadurch schützen wir uns, weil diese innere Leere/Unruhe weh tut. Diese Strategien können sehr unterschiedlich sein:

  1. Ständige Beschäftigung im Alltag (gewisse Ruhelosigkeit)
  2. Endlose Urlaube /Reisen, ständiges Sammeln von Eindrücken/ materiellen Sachen  (keine innere Einkehr möglich)
  3. Übertriebenes soziales Engagement /karitative Tätigkeit (statt sich zu retten wird versucht die Welt zu retten!)   
  4. Grenzen überschreitendes Einmischen ins Leben der Familie, der erwachsenen Kinder, Nachbarn, Freunde etc. 

♦ Dies sind aktive Strategien, die dazu dienen, sich von der inneren Leere oder Unruhe abzulenken.

♦ Eine andere Strategie ist eine passive Vermeidungsstrategie: sich abzukapseln, man hat oft eine depressive Stimmung, keine aktive Teilnahme am Leben, Familientreffen, Events etc. Das aktive Miteinander wird gemieden. Man konzentriert sich auf wenige Sachen, z.B. auf ein Tier/einen Garten und möglicherweise ist man stets erschöpft. Das ist auch eine Schutzstrategie, da ein aktives Miteinander auch ungewollt auf die wunden Punkte der Betroffenen drücken kann.

»  Zielführend wäre, sich dieser inneren Leere / Unruhe zu stellen. Diese innere Leere / Unruhe und die damit verbundenen Schmerzen müssen gesehen und akzeptiert werden. Das ist der erste Schritt. Der zweite wäre, diese Leere mit positiven Inhalten zu füllen / die innere Unruhe aufzulösen.  Das ist zwar schneller ausgesprochen als getan, aber es ist machbar. Dafür braucht man eine fachliche Begleitung. Alle guten Bücher oder Onlinekurse, die eine Schritt-für-Schritt Anleitung beinhalten, aber keine 1 zu 1 Coaching/Begleitung bieten, sind dafür nicht geeignet. Warum? Weil all das eine Konfrontation mit unseren seelischen Schmerzen ist. Die Kraft und Tiefe dieser Schmerzen können wir im Voraus nicht erahnen. Wir können uns noch mehr Schmerzen und Schaden zufügen.   

Die Frage ist doch, warum die Probleme meistens verstärkt erst im fortgeschrittenen Alter auftauchen.

♦ Ich würde aus meiner Erfahrung sagen, dass es generell drei Phasen gibt: 

1. In der ersten Phase sind wir sehr jung. In dieser Phase nehmen wir unsere negativen Glaubenssätze selten bewusst wahr, wir spüren aber gut die Ergebnisse davon, zum Beispiel Angst vor Sichtbarkeit, Angst Referate zu halten, Liebeskummer, Eifersucht etc. Ich hatte Klientinnen, die in einer unglücklichen Beziehung waren, weil sie Angst hatten, verlassen/allein zu sein. 

In dieser Phase galoppieren die meisten Menschen durch das Leben: Ausbildung, Studium, Job, Freunde.Die Fähigkeit zur Reflexion ist nicht besonders gut ausgebildet in dieser Phase und es gibt auch keine Zeit und Lust, Halt zu machen um das eigene Leben zu reflektieren. Wenn die Menschen in dieser Phase doch zum Coach oder Therapeuten gehen, dann nur mit dem Wunsch, die unerwünschten Folgen ihrer inneren Glaubenssätze so schnell es geht korrigiert zu bekommen, in die Tiefe gehen – wollen sie meistens nicht.  

2. In der zweiten Phase passiert oft ein Schicksalsschlag: Krankheit, Jobverlust, Scheidung oder irgendetwas, was uns zum Nachdenken bringt. Weil wir hier unsere Probleme lösen wollen, sind wir auch bereit in die Tiefe zu gehen. Wir spüren deutlich, dass irgendetwas nicht stimmt. Wir wollen die Ursachen finden, oft schaffen wir es aber nicht, weil das Leben so schnelllebig ist. Eine neue Partnerschaft, ein neuer Job, Kinder, die unsere Kraft noch sehr brauchen, Eltern, die krank sind  – und schon sind wir schnell abgelenkt. Zwar sind wir auf unsere Probleme aufmerksam geworden, aber die Zeit und Möglichkeit weiter zu machen, haben wir jetzt gerade nicht mehr.

Aber die Problematik bleibt und die damit verbundenen unangenehmen Nebenwirkungen verstärken sich

3. Phase drei: in dieser Phase haben viele Menschen Zeit, das Familienleben ist nicht so schnell und intensiv wie vorher. Man muss nicht mehr durch den Tag galoppieren, sich hetzen, damit man alles hinbekommt. Wenn Kinder da sind, dann sind sie schon aus dem Haus und das Leben verläuft mehr oder weniger in geregelten Bahnen.

In dieser Phase wird uns schon deutlich bewusst, dass wir nur Gäste auf diesem wunderbaren Planeten sind, wir wünschen uns unsere Zeit sinnvoll zu verbringen und das Leben  zu genießen, es uns  gut gehen zu lassen, besonders wenn die familiären und finanziellen Möglichkeiten vorhanden sind.  Aber es melden sich Probleme wie Stimmungsschwankungen, Depressionen, Gefühle der inneren Leere/Unruhe. Vor diesen ist man bis jetzt mehr oder weniger erfolgreich davon gelaufen. Jetzt melden sie sich immer lauter und lauter und sie zum Schweigen zu bringen gelingt uns nicht. 

Wie unangenehm all das auch ist, es hat auch eine positive Seite. Es ist eigentlich eine Chance, dass wir genau hinschauen, was die Gründe unserer Stimmungsschwankungen/innerer Leere/ Unruhe sind.

Diese Gründe zu finden bedeutet einen Weg zu sich selbst zu finden, sich gut kennen zu lernen, das eigene innere Kind kennen zu lernen und eine positive bereichernde Beziehung zum inneren Kind aufzubauen, das eigene innere Programm  und damit das bisherige Leben zu beleuchten.  Und es lohnt sich diese Arbeit zu machen, weil dies der Weg zu innerem Wohlbefinden,  zu besserer Gesundheit und zu einem selbstbestimmten Leben ist.

Es bedarf aber einer Entscheidung, diesen Weg unbedingt finden und gehen zu wollen. Und wenn diese Entscheidung innerlich getroffen ist, wie mein Lieblingsdichter sagte: „Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen“ – Johann Wolfgang von Goethe. 

Viel Erfolg auf diesem Wege!

Herzlichst

Nana

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Dankbarkeit und Mindset

Dankbarkeit und Mindset

Warum ist Dankbarkeit wichtig, wenn wir an unserem Mindset arbeiten?

Ich erinnere mich an eine kleine Gruppe vor Jahren in meiner Praxis. Ich wollte die Gruppenmitglieder motivieren eine Morgenmeditation in den Alltag einzuführen und deswegen durften sie in meinem Entspannungsraum eine bekannte Morgenmeditation als Beispiel „austesten“. Diese Meditation hat einen ausgedehnten Dankbarkeitsteil. Am Ende habe ich nach Eindrücken wie Stimme, Musik, Inhalt gefragt. Eine Teilnehmerin sagte, dass ihr darin zu viel „Danke“ war. Dieser Satz brachte mich zum Nachdenken.

Für mich ist Dankbarkeit eine Lebenseinstellung, die zur hohen Lebenszufriedenheit führt. Das merkt man an diesen Menschen, sie strahlen diese Zufriedenheit aus, sie schätzen und würdigen den jetzigen positiven Moment, sie haben auf keinen Fall eine rosa Brille auf, sie beschäftigen sich mit den Problemen, sie schuften, leiden, weinen, aber ihnen entgehen die positiven Momente des Lebens nicht. Diese Momente werden geliebt und geschätzt, diese Momente sind für diese Menschen wie Leuchttürme, auf die man sich gerne zubewegt. Diese Einstellung zieht auch viel Positives an.

Beobachte Dich und Deine Umgebung:

Wie wird die Vergangenheit erzählt? Wie wird nach einem Streit über die Menschen geredet? Was (Positives oder Negatives) ist eher im aktiven Gedächtnis geblieben? Was betonen wir an erster Stelle?

♦ Dankbarkeit ist eine Lebenseinstellung und bedeutet Lebenszufriedenheit

Beim Thema Dankbarkeit denken viele zuerst an den anderen/ den Empfänger. Dankbarkeit ist aber an erster Stelle für uns /für den Gebenden wichtig.

Warum? Möchte ich in diesem Beitrag erläutern.

Unser Umfeld und soziale Netzwerke bieten sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten dafür, wie unterschiedlich Menschen mit dem Nehmen und Geben umgehen. In den letzten Jahren wurde im Internet sehr viel Wissen und Information kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir bekommen Tipps, Erfahrung, Ebooks, Expertenwissen gratis. Von daher ist es für viele Menschen selbstverständlich geworden, dass es immer jemanden gibt, der sich die Mühe macht, unsere Fragen zu beantworten und unsere Bedürfnisse zu stillen.

Echt schöne Welt in dieser Hinsicht!

Wenn wir aber das Verhalten in Gruppen und Foren beobachten, werden generell zwei Verhaltensweisen auffällig: die eine, die sich bedankt und alles würdigt, was es mit einem Klick bekommt und die zweite, die alles als selbstverständlich betrachtet.

Dem zweiten Typ wird diese Selbstverständlichkeit leicht gemacht, der Gebende ist virtuell, er wird ihm nicht täglich begegnen müssen. Was Internetströmungen leicht zulassen, kann im realen Leben oft problematisch werden. Das verursacht viel Leid und Missverständnisse.

Viele Menschen haben ihre Probleme damit, Dankbarkeit zu zeigen. Hier liste ich vier Gründe auf.

  1. Es gibt Menschen, die das Gebrachte nicht würdigen, weil sie es als klein/unbedeutsam betrachten. Das war wohl zu wenig…, nicht der Rede wert…., Ist das nicht selbstverständlich? Ich mache viel mehr und erwarte nichts…., wo kommen wir hin, wenn wir diese einfachen selbstverständlichen Sachen des Lebens so würdigen würden, als wären sie etwas Besonderes, etc.

Leider wird in diesem Fall die positive Energie hinter jedem Versuch nicht wahrgenommen und gewürdigt. Vielen Menschen wird dadurch die Motivation genommen, anderen Leuten eine kleine Zuwendung, die wunderschön ist, zu schenken.

  1. Viele Menschen schätzen sehr was sie bekommen, sie haben aber ein großes Problem damit, das Getane anzunehmen. Möglicherweise geben sie selber gerne viel und das ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Das Annehmen finden sie innerlich so peinlich, dass man es ihnen sofort anmerkt. Entsprechend fällt es diesen Menschen schwer, sich positiv über die Dinge zu äußern, die für sie peinlich und unangenehm sind, weil sie einen tiefverwurzelten Glaubenssatz in ihnen schmerzhaft berühren.
  2. Viele Menschen glauben innerlich, oft auch unbewusst, dass sie durch Dankbarkeit in die Pflicht geraten, eine Gegenleistung zu erbringen. Diesen Menschen fällt es schwer, Dankbarkeit zu zeigen. Sie glauben, je lauter sie ihre Dankbarkeit betonen, desto größer muss die Gegenleistung sein. Daher betrachten sie Dankbarkeit als Last und meiden sie so gut es geht.

Deswegen werden Leistungen/Geschenke/Zuwendungen nicht entsprechend gewürdigt, in manchen Fällen werden sie sogar schlecht gemacht, damit diese Menschen dem eigenen inneren Konflikt aus dem Weg gehen.

Hier haben wir es oft mit einem Zusammenwirken verschiedener Glaubenssätze zu tun.

⇒ Hier möchte ich einen besonderen Fall erwähnen. In manchen Kulturen ist es üblich, dass man andere Menschen durch Geschenke/Zuwendungen zu Gegenleistungen zwingt. Dann müssen wir uns selbstverständlich wehren und dieses Spiel auf keinen Fall mitmachen.

  1. Es gibt Menschen, die es schwer haben, etwas Positives von anderen anzuerkennen und zu würdigen, weil sie sich dadurch kleiner fühlen. Um den eigenen Selbstwert aufrechtzuerhalten, würdigen sie Leistungen der Anderen nicht, spielen sie herunter oder versuchen mit einem Gegenargument das Getane zu schmälern. Solange der eigene Selbstwert gerettet ist, hat man einen Weg für sich gefunden. An die andere Seite wird nicht gedacht.

Diese Strategien richten in Beziehungen großen Schaden an und stehen uns oft im Wege in der beruflichen Entwicklung.

Menschen, die diese vier o.g. Defizite verstärkt aufweisen, sind oft gesprächs-, beratungs- und therapieresistent. Sie rauben anderen Menschen nicht nur Energie, sondern auch den Glauben an das Gute im Menschen. Mit diesem Verhalten stärken sie auch die eigene negative Ausstrahlung. Sie haben meistens erprobte Strategien und überzeugende Erklärungen, um das eigene Verhalten zu erklären/rechtfertigen. In seltenen Fällen, wenn jemand Mut hat, sie zur Rede zu stellen, verteidigen sie sich mit allen Mitteln, werden sogar sehr emotional.

Nun, was tun?

Je nach Situation hast Du die Entscheidungsfreiheit für Deine Reaktion: vom Thematisieren bis hin zum Distanzieren. Wenn Du alles versucht hast und nicht voran gekommen bist, dann musst Du Deine Energie schonen und auf Distanz gehen. Es gibt leider Menschen, die lebenslang versuchen, diese Energieräuber zufrieden zu stellen.

Die Realität zeigt aber, dass sie gegen Windmühlen kämpfen. Leider sind einige ungünstige Glaubenssätze bei diesen Menschen im Spiel, die veranlassen, dass sie ihre Zeit und Energie vergeuden und oft Enttäuschungen erleben. Die Realität ist, dass es Menschen gibt, die Du nicht zufrieden stellen kannst, egal was Du tust!

Wieweit sprechen Dich diese o.g. vier Gründe an? Gehe in Dich hinein, beobachte Dein Umfeld, mache Notizen, wenn Dir etwas dabei einfällt.

Es lohnt sich wirklich, Deine Dankbarkeitsfähigkeit zu stärken und trainieren. Dafür brauchen wir Achtsamkeit im Alltag und kleine Rituale.

Die Vorteile, die dieses wunderbare Gefühl schafft, sind folgende:

  1. Dieses schöne Gefühl verbessert Dich, Deine Ausstrahlung, Dein Vertrauen in Deine Welt, Deine Liebesfähigkeit, Deine Stimmung, Deine Gesundheit
  2. Es zeigt Dir, dass Du für die anderen Menschen wichtig, hilfreich, wertvoll bist (Anerkennung)
  3. Es ist wichtig, dankbar sein für das, was man schon hat. Dafür gibt es kleine schöne Rituale.
  4. Es auch sehr wichtig, dankbar zu sein für das, was man gerne bekommen würde. Damit hilfst Du Deinen Wünschen dabei wahr zu werden. Wie Goethe sagt: „Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.“
  5. Du verbesserst die Welt mit Deiner Wertschätzung. Es ist schön für andere Menschen, Deine Dankbarkeit zu spüren. Dankbarkeit schafft Motivation auf beiden Seiten.

Dankbarkeit hat eine enorm wichtige Rolle, wenn wir an unseren inneren Blockaden arbeiten. Innere Glaubenssätze/das Innere Kind ist ein sehr sensibles Thema. Wir brauchen Energie für diese Arbeit und Wertschätzung für das, was wir schon erreicht haben. Also zu sich selbst Danke zu sagen, ist enorm wichtig, auch die kleinsten Schritte zu würdigen, ist sehr bedeutsam, wenn wir vorankommen möchten.

♦ Zu sich selbst Danke zu sagen, auch bei kleinen Schritten, ist enorm wichtig

Mit Dankbarkeit geben wir Anerkennung und Zuwendung zu uns selbst, stärken uns, machen uns bewusst, was wir schon erreicht haben und dadurch schaffen wir ein gutes Fundament, sodass wir mehr erreichen.

♦ Meine dankbarsten Klienten waren/sind die erfolgreichsten.

Daher empfehle ich Dankbarkeit täglich zu üben, bewusst: an der Kasse, im Internet, unterwegs, abends/morgens zu Hause als Ritual. Hier ein kleines Ritual für Anfänger:

⇒ Jeden Abend vor dem Bettgehen drei Dinge des Tages in einem Heft notieren, für die Du dankbar bist. Sage bitte bewusst Danke und versuche diesen Moment zu genießen ♥

Ein gutes Gelingen!

Herzlichst

Nana

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◊ Dieser Artikel passt gut zum Thema: Mindset verändern – schnell und schmerzfrei?