So kreierst Du Dein Wunschgewicht

So kreierst Du Dein Wunschgewicht

Woher kommt die Unzufriedenheit mit Deinem Gewicht und Körper?

Die Realität ist: Du kreierst Dein Gewicht, Deine Körperformen, Dein Leben jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, indem was und wie Du es machst: Was Du isst, wie Du isst, wie Du stehst, wie Du sitzt, wie Du schläfst, wie und wie viel Du Dich bewegst, wie und wie oft Du Dich entspannst, welche Gedanken und Gefühle Dich umkreisen. Das ist ja ein ganzes Konstrukt, denn Dein Körper ist nicht autonom, sondern ein wichtiges Glied in einem fein abgestimmten System.

Daher: um Dein Gewicht dauerhaft erfolgreich zu verändern musst Du schon einiges berücksichtigen. Wo fängt man am besten an? Ich behaupte: am besten fängt man damit an, sein Unbewusstes für das Ziel – Wunschgewicht – zu gewinnen.

Viele von uns haben ein inneres Muster, das bei strengen Reglementierungen hinsichtlich des Essens auf Widerstand schaltet und das Abnehmen dadurch schwierig, oft sogar unmöglich macht. Auch viele, die erfolgreich abgenommen haben, erleiden irgendwann einen herben Rückschlag. Viele wiederum   sprechen so von ständigem Verzicht und eiserner Disziplin, als würden sie in einem militärischen Lager leben.

Egal wohin ich auch gucke, überall wollen Menschen so gerne ihr Gewicht reduzieren oder es stabil halten. Oft beobachte ich viel unnötiges Leiden. Die Vorgehensweise dabei stimmt m.E. nicht. Statt in den eigenen Körper hineinzuhorchen und verstehen zu lernen, was er wirklich braucht, verordnet man ihm was die anderen für wichtig halten. Dabei sind wir so individuell!

Es ist möglich, unserer eigenen Weisheit zu lauschen und eine gute innere Kommunikation zu etablieren, um die wahren Bedürfnisse des eigenen Körpers wahrzunehmen um ihm genau das zu geben, was er braucht. So bekommen wir genau das, was wir anstreben: Wunschgewicht einschließlich eines allumfassenden Wohlbefindens! Stattdessen zieht man oft in den Kampf gegen sich.

Die Mehrheit meiner Coaching-Klienten, die zu mir kamen um ein bestimmtes Problem zu lösen, hat mich gefragt, ob ich mit Hilfe der Hypnose ihre Essengelüste verschwinden lassen könnte. Auch viele aus meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft leiden sehr unter Gewichtsproblemen, obwohl die meisten nicht stark übergewichtig sind. Jeder von uns hat ein Wohlfühlgewicht, das sich im Laufe des Lebens ändern kann/darf. Dieses Wohlfühlgewicht muss sich stimmig anfühlen und uns das Gefühl der Leichtigkeit vermitteln. Es hat wenig mit Tabellen und Empfehlungen, sondern mit der inneren Wahrnehmung zu tun.

Wenn Du mit Deinem Gewicht unzufrieden bist und dies sich negativ  auf Deine Stimmung, Deine Gesundheit und Dein Selbstwertgefühl auswirkt, dann ist vielleicht die Zeit dafür gekommen, dies zu ändern. Dieser Beitrag ist dann für Dich eine Einladung, Dir Gedanken darüber zu machen wie Du es angehst.

Ich war selber viele Jahre mit meinem Körper sehr zufrieden. Als ich vor einigen Jahren schleichend 6 Kilo zugenommen habe, fand ich es nicht lustig aber es war auch keine Tragödie für mich. Zuerst akzeptierte ich diese 6 Kilo und passte meine Garderobe an.

Vor ca. 3 Jahren packte mich ein immer wiederkehrender Wunsch, 4-5 Kilo dauerhaft loszuwerden: ich wollte auf der Waage die Zahl 63 sehen. Zuerst blieben meine Versuche mit weniger Kalorien und mehr Bewegung erfolglos. Ich mag keinen großen Verzicht und keine starken Reglementierungen. Das Essen muss mir schmecken und der Sport darf nicht zu anstrengend sein. Für mich gehören zum „gesunden Abnehmen“ zweifellos: Achtsamkeit und innere Arbeit. Als ich genau hinschaute, habe ich festgestellt, dass ich selber nicht wirklich an meinen Abnehm-Erfolg glaubte: Ab einem bestimmten Alter nimmst Du zu und kannst nicht mehr abnehmen. Diese Meinung habe ich lebenslang sehr oft wie ein Mantra gehört und zwar in allen Lebensphasen. Schon als Kind hörte ich, wie meine Mutter und ihre Freundinnen sich damit rechtfertigten. Das ist auch ein Glaubenssatz, ein hartnäckiger.

Ich hätte es wissen müssen, schließlich beschäftige ich mich täglich mit dem Thema „Glaubenssätze“. Das war so eine Art „Betriebsblindheit“. Du bist im Galopp und Deine innere Führung hat auf Autopilot umgeschaltet und plappert noch die irgendwann aufgeschnappten Sätze nach. Bis ich einmal Halt machte und mir sagte: ich solle aufhören meine Situation mit irgendwelchen Glaubenssätzen zu zementieren.

Ein zweiter Glaubenssatz war, dass ich mir sagte: den Bauchumfang kannst Du nicht mehr verringern, Du hast schon alles versucht, das klappt nicht, das sind halt Hormone, Du lebst schon fast ein halbes Jahrhundert auf dieser schönen Erde: Diese Jahre, die Schwerkraft… Das ist der Preis dafür.

Was für ein Blödsinn! Ich sitze hier und schreibe diese Zeilen: Die 5 Kilo sind schon längst weg, mit dem Bauch bin ich auch zufrieden.

Natürlich ist jede Geschichte individuell, deswegen sollte man hinschauen, welcher Teil in uns an bestimmten Essgewohnheiten, Verhaltensweisen und Volumen festhält und warum.

Ähnliche Erfolge mit Klienten haben mich motiviert, meine Vorgehensweise auch online-konform zu formulieren und zu gestalten. In den vorangegangenen Jahren habe ich in meiner Praxis Workshops zum „Wunschgewicht“ in kleinen Gruppen angeboten. Nun dürfen wir nur Online coachen und ich sehe darin viele Vorteile.

Möchtest Du meinen Weg kennenlernen? Dann komm zu meinem Live-Training. Dieses findet Ende April via Zoom statt. Das Training ist für Dich unverbindlich und kostenfrei. Schaue Dir die Infoseite an. Wenn sie Dich anspricht, dann melde Dich gerne an. Hier geht es zur Anmeldung

Ich freue mich auf Dein Interesse!

Herzlichst, Nana

Dieser Beitrag passt zum Thema ⇒ Du bist was Du isst…

Du bist was Du isst…

Du bist was Du isst…

Für den Anfang schon mal das Fazit: Welche Einstellung Du Dir und dem Leben gegenüber hast, spiegelt sich in Deinen Essgewohnheiten. Was Du isst, wie viel Du isst, wie Du isst – ist kein Zufall sondern die Summierung bestimmter Faktoren. Hier zeigt sich, wie sorgfältig Du mit Dir umgehst und welche Rolle das Essen in Deinem Leben hat. Und schon wieder sind wir bei meinem Kernthema: Deine Glaubenssätze bestimmen auch diesen wichtigen Bereich Deines Lebens.

Das Essen liefert Energie und dient zum Überleben. Für unsere Wohlstandsgesellschaft sind die Zeiten längst vorbei, als das Essen nur dem körperlichen Überleben diente. Heute werden die Quantität und Qualität der Ernährung eher von unserer Persönlichkeitsentwicklung und von seelischen Vorgängen bestimmt.

Leider wird zu oft ungesundes Zeug konsumiert und auch zu oft defizitäre Gefühle mit Essen kompensiert. Viele Menschen sind von Süßigkeiten, fettreicher, mehrfach verarbeiteter Nahrung, Kaffee etc. abhängig. Es werden mehr Kalorien eingenommen, als wir brauchen und dann kommt für viele Menschen das ewige Thema – Wunschgewicht – ins Spiel.

Wenn wir mehr körperliche Fülle haben, als uns gut tut, dann gibt es nur einen richtigen und dauerhaft zielführenden Weg: statt Diäten und Verboten einen Halt machen und in uns hineinhorchen und ggf. uns helfen lassen das zu tun.

Gesund abnehmen bedeutet: Einen Weg zu uns finden, zu unseren inneren Schmerzen und innerer Freude. Aus Liebe zu sich selbst in sich ein Fundament entdecken oder erschaffen, das uns die Möglichkeit gibt, uns selbst trösten und unterstützen zu können. Einen inneren Zustand schaffen, der uns erlaubt unsere Seele und unseren Körper als das Wertvollste, was wir besitzen, zu betrachten. Wenn Du in diesem Zustand erst gefestigt bist, wirst Du auf keinen Fall in der Lage sein, z.B. ein halbes Glas Nutella auf einmal zu essen. Es wird Dir, egal wie hungrig Du bist, spätestens nach einigen Löffeln nicht mehr schmecken. Dein Körper wird selber deutlich NEIN sagen können.

Leider wählen wir oft den bequemen Weg des geringeren Widerstandes, indem wir unsere Sorgen, unsere Langweile mit unbewusstem Essverhalten kompensieren und glauben sogar, dass es das ist, was unser Körper und unsere Seele brauchen.

Wir riskieren damit auf Dauer unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Konzentrieren wir uns einmal auf den zweiten Punkt. Unser Körper und unsere Seele sind eine Einheit. Körperliche Schwere wirkt auf unser inneres Empfinden. Es geht hier nicht um irgendein ideales Gewicht, es geht hier um unser Wohlfühlgewicht. Das ist, wenn Du in den Spiegel blickst, dann die Augen zumachst und Deinen Körper spürst und Dir ehrlich sagst, wie zufrieden Du mit dem Bild und dem damit verbundenen Gefühl bist.

Nun besteht hier die Gefahr, dass Deine defizitären Glaubenssätze, die Dir den Hang zum Perfektionismus und dadurch bedingte chronische Unzufriedenheit aufzwingen, Deine Wahrnehmung verzerren. Daher ist bei den Themen – Abnehmen, Wunschgewicht, Ernährung – innere Arbeit ein Muss.

Du musst Deine Glaubenssätze, Dein inneres Programm kennen. Du musst Deine inneren Anteile kennen und wissen, welcher davon diese Kompensation mit Essen und Trinken braucht und Du musst in der Lage sein, Dich mit diesem Anteil in Verbindung zu setzen und ihm die benötigte Portion Liebe, Trost und Zuwendung zu geben. Zu viel Muss? Nein, es sind lediglich Vorbedingungen für das wirklich gewollte Ziel. Das ist kein Zwang, nur der starke Wille, etwas Wichtiges in sich und an sich zu verbessern. Das ist kein Druck, sondern eine innere Verpflichtung zum inneren Wohlbefinden.

Im Leben um uns herum ist das Thema gesundes Abnehmen eines der kompliziertesten überhaupt. Statt innere Arbeit wird in meisten Fällen ein verbitterter Kampf gegen sich geführt mit stetigen Verboten und Mangelgefühlen. Dieser Kampf tut uns nicht gut.

Nicht nur das: unweigerlich kommt es irgendwann zum Rückfall, wenn wir nicht mehr in der Lage sind, den Kampfgeist hoch zu halten: Lebenskrisen, Familiengründung, Trennung, Schwangerschaft, Kinder.

Unsere alten Gewohnheiten holen sich irgendwann ihre Macht zurück. Hinter diesen Gewohnheiten stehen unsere inneren Anteile mit ihren fest verankerten Glaubenssätzen. Sie haben viel Kraft und sie sind nicht aus heiterem Himmel gefallen. Sie beanspruchen ihre Daseinsberechtigung. Die festsitzenden Glaubenssätze in uns werden ihre Macht nicht einfach dauerhaft aufgeben. Eine Erkenntnis wird im besten Fall zum Handlungsimpuls, hält leider oft nicht auf Dauer. Daher ist es hier sehr wichtig eine unterstützende Begleitung zu haben, die Dich mit kleinen verlässlichen Schritten zum Ziel führt und Dir praxiserprobte Tools in die Hand gibt.

Wenn uns im Babyalter das Essen als Trost und Zuwendung angeboten wurde, dann ist der damals entstandene Glaubenssatz sehr mächtig und lässt den Inhaber/in bei unterschiedlichen seelischen Regungen auch ohne Hungergefühl zum Kühlschrank /Schrank marschieren. Dann hat das Essen, egal ob Süßes oder Deftiges, eine Überlebensfunktion. Es wird gegessen, um uns von unseren Gefühlen (Ärger, Scham, Leere, Unzufriedenheit etc.) abzulenken. Und dies ist für viele Menschen die einzige erprobte Strategie, um sich für einen Moment besser zu fühlen.

Wie wäre es, wenn Du stattdessen eine andere Strategie erlernst und festigst? Eine Strategie, die Dich mit Deinem Unterbewusstsein verbindet. Eine Strategie, die Dir erlaubt, Deine innere Welt zu erkunden, Deine inneren Anteile kennenzulernen, die Wege zu erlernen um die Schöpferin/der Schöpfer Deiner inneren  und dadurch Deiner äußeren Wirklichkeit zu werden.

Bist Du interessiert, Dich auf diesen Prozess einzulassen? In diesem Fall lade ich Dich zum gratis Live-Training „Ein besonderer Weg zum Wunschgewicht“ ein, hier geht es zur Infoseite ⇒

Du kannst Dich gerne in die Warteliste eintragen. Der Kurs ist noch in Vorbereitung und die Eintragung in die Warteliste ist für Dich völlig unverbindlich.

♦ Ich arbeite mit einer zuverlässigen deutschen Firma KlickTipp zusammen, daher sind Deine Daten und die Emails sicher und DSGVO konform.

Mit dem Eintragen in die Warteliste entgeht Dir keine Information zum Kurs, auch eine Einladung bekommst Du dadurch automatisch. Dann kannst Du entscheiden, ob der Kurs für Dich das Richtige ist. Zudem kannst Du mir per Email Deine Fragen und Wünsche mitteilen und ich kann sie im Kurs berücksichtigen. Somit kannst Du dazu beitragen, einen auf Deine Bedürfnisse abgestimmten Kurs zu bekommen.

Kurz zu mir: ich bin Nana Schewski, M.Sc. Ich habe Gesundheitspädagogik, -wissenschaften und –psychologie studiert und seit vielen Jahren bin ich als Coach und psychologische Beraterin mit dem Schwerpunkt „Innere Transformation/inneres Programm“ tätig. Die Themen seelische und körperliche Gesundheit, Ernährung und Wunschgewicht waren und sind stets im Fokus meines beruflichen und persönlichen Lebens. Ich habe meine eigene Praxis, zurzeit biete ich situationsbedingt ausschließlich Online-Coachings an.

Ich freue mich auf Dein Interesse und aktive Mitwirkung.

Es gibt nichts Schöneres und Machtvolleres als sich, den eigenen inneren Kern zu kennen und durch eine zielgerichtete Kommunikation und Ich-Stärkung in der Lage zu sein, sowohl das innere als auch das äußere Leben selbstbestimmt zu kreieren.

Das sei uns allen gegönnt.

Herzlichst, Nana

◊ Dieser Artikel passt zum Thema: Selbstliebe und Kampf gegen die Kalorien

Selbstliebe und Kampf gegen die Kalorien

Selbstliebe und Kampf gegen die Kalorien

Jetzt in der Winterzeit gewinnt das Thema Kalorien und Gewicht noch mehr Aktualität. „Ich will in der Weihnachtzeit meine Lieblingskekse nicht nur anschauen können, sondern genießen können“ – sagte mir eine junge Kollegin mit einer gewissen Sehnsucht in der Stimme vor vielen Jahren. Sie hat mit eiserner Disziplin mehr als 20 Kilo abgenommen und wollte die Diät noch weitermachen um danach Kekse essen zu können. Ohne zuzunehmen! Was glaubst Du, wie gut dieser Plan aufgegangen ist?

Neulich in einer Fernsehshow wurde eine bekannte Dame gefragt, was sie sich zum mehr Wohlbefinden wünsche? Weniger Gewicht – sagte sie ohne nachzudenken.

Wir Menschen lieben das Essen – das ist in unseren Genen verankert. Anscheinend können viele Menschen aber ihr Essverhalten nicht bewusst steuern, sodass das geliebte Essen, eigentlich das Gewicht, zum persönlichen Problem wird.

„Ich betreue eine Gruppe von übergewichtigen Frauen“ – sagte mir einmal eine Bekannte. Wir sprachen über das Thema. „Ich würde zuerst die Glaubenssätze, die die Einstellung zum Essen bestimmen, herausfinden und dann mit dem Selbstliebe-Modus weitermachen“ – sagte ich. „Ich kann in deren Zustand das Wort Selbstliebe gar nicht erwähnen“ – war ihre prompte Antwort.

Das ist aber der Weg, der zum Ziel führt!

Eine Klientin, die wegen eines anderen Problems zu mir kam, erwähnte, dass sie mit viel Disziplin und Sport über 25 Kilo verloren hätte und dadurch hätte sie viel mehr Selbstliebe gewonnen.

Das ist aber nicht die Selbstliebe nach meiner und auch nicht nach gängiger Definition. Eine wahre Selbstliebe ist nicht, sich selbst mit bestimmten Bedingungen wie z.B. mit einem bestimmten Gewicht anzunehmen und wertzuschätzen.

Die Liebe und Wertschätzung brauchen wir dringend gerade dann, wenn wir uns schwer und belastet fühlen. Sie sollten uns Kraft und Motivation geben um unseren Zustand verändern zu können. Auf keinen Fall ist es ein Zeichen von Selbstliebe, sich täglich zu bekämpfen und zu reglementieren. Tun wir das – dann übertragen wir diesen Kampf auch auf andere Bereiche wie Partnerschaft und Arbeit.

„Kannst Du das Gewicht stabil halten?“ – „ja, plus-minus 5 Kilo“ – sagte eine junge Klientin zu mir. Können wir uns vorstellen wie schnell +5 Kilo und wie schwer -5 Kilo möglich sind?

Warum quälen sich viele Menschen, um ein bestimmtes Gewicht zu haben? Weil das Gewicht das eigene Wohlbefinden gewaltig beeinflusst.

Körperliche Leichtigkeit lässt uns meistens auch innerlich leichter fühlen.

Das Thema Essen und Gewicht hat meine Aufmerksamkeit sehr früh errungen. Meine ersten Beobachtungen waren, dass viele Menschen kein Bewusstsein dafür haben, was und wie viel sie essen.

„Ich weiß nicht warum ich nicht abnehme, ich esse ja so wenig, bestimmt sind meine Hormone schuld“ – habe ich in meiner Umgebung oft gehört. So war ich einmal tagelang bei meiner Kusine, die sich nach der Geburt ihres ersten Kindes von einer schlanken Gazelle zu einer Matrone verwandelte – ohne viel zu essen – wie sie sagte. Den ganzen Tag griffen ihre flinken Finger immer wieder nach etwas zu Knabbern. Es war ihr nicht bewusst, wie viele Kalorien sie zwischendurch aufnahm. Ich kann nicht abnehmen – blieb ihr Mantra für viele Jahre, bis sie einige Monate bei einer Verwandten im Ausland verbrachte. Zurück kam sie so erschlankt, dass ihr ihre Garderobe nicht mehr passte. Und sie musste dort weder hungern noch irgendwelche Diäten machen. Es wurde zwischen den Mahlzeiten selten etwas gegessen und kalorienbewusst gekocht.

Eine Freundin von mir hat Schilddrüsen-Unterfunktion und eine OP hinter sich. Täglich nimmt sie Medikamente. Einmal hat sie es aber sehr gewollt abzunehmen und siehe da, sie hat 8 Kilo abgenommen, ohne dass ihre Gesundheit darunter gelitten hat – ganz im Gegenteil. Danach hat sie in drei Jahren wieder das alte Gewicht angenommen, weil sie nach ihren alten Gewohnheiten gegessen hat – nämlich Teigwaren.

Warum ist es so schwer abzunehmen und/oder das Erreichte zu halten?

Natürlich können wir alles mit dem Stoffwechsel erklären. Meine Botschaft ist aber eine andere. Unsere körperlichen Vorgänge sind von unseren seelischen Vorgängen sehr beeinflussbar. Solange unsere Kernglaubenssätze unser Essverhalten so bestimmen, wie sie es bisher gemacht haben, werden wir es schwer haben, unser Gewicht zu reduzieren und es zu halten. Wir werden hier Erfolge nur dann haben, wenn wir Kopf-Macht und Verbotspolitik durchsetzen.

Das wird uns aber viel Energie kosten. Eine eiserne Disziplin, die vom Kopf verordnet ist und sich dem machtvollen Unterbewusstsein widersetzt, ist auf Dauer nur schwer durchsetzbar. Selbst wenn sie jahrelang gut funktioniert, ist sie doch mit einer inneren Schwere verbunden. Wir verbieten uns etwas – ein Teil in uns wird das auf keinen Fall mögen und sich dem deutlich widersetzen. Diese Schwere und dieser innere Konflikt ist auch für die Außenwelt deutlich in irgendeiner Form spürbar.

Ich wurde auf einer Reise von einer befreundeten Person zu Hause eingeladen. In der Küche stand ein überdimensionaler Kühlschrank. Im Haushalt wohnten zwei Personen und die Küche war auch klein. Ich konnte mein Erstaunen nicht verbergen, besonders nachdem ich gemerkt habe, dass der große silberne Kühlschrank ein Schloss zum Abschließen hatte. Ich habe nie einen abschließbaren Kühlschrank in einem privaten Haushalt gesehen. Wozu dieses Schloss hier? – fragte ich. Damit man nachts nicht zum Kühlschrank geht – sagte sie schmunzelnd. Ich hatte weitere Fragen gehabt, behielt sie aber für mich.

Was ist die Botschaft an uns, wenn wir uns so behandeln? Wie viel Selbstrespekt und Anerkennung ist in dieser Botschaft zu spüren? 

Eine sehr bekannte Person aus meiner Heimat hat 3,5 Millionen Follower in Instagram. Als Kind war sie mollig, weil sie von ihrer Familie täglich mit Süßigkeiten und Teigwaren gefüttert wurde. Seit vielen Jahren macht sie täglich Sport und achtet penibel auf jeden Bissen. Einmal hat sie ein Foto gepostet: Im Urlaub steht sie vor einer Theke voller feiner Pralinen. Sie schrieb dazu, wie gerne sie alle essen würde und fragte sich, wie ihr Gewicht danach aussähe. Auf ihrer Seite gibt sie stets viele Ratschläge über Mode, kalorienbewusstes Kochen, Erfolg, Geld. Glücklich, fröhlich und gelassen sind ihre Posts aber nicht. Ich kann buchstäblich ihr altes inneres Programm herauslesen: hart zu sich sein, damit man eine makellose Fassade abgibt und sie mit aller Kraft aufrechterhalten, den alten Kollegen zeigen wieweit sie gekommen ist (von Neidern spricht sie auch ab und zu), und bloß keine Kontrolle verlieren – wenn  es auch nur ein einziges Gramm ist.

Das ist der eine Weg. Der andere ist, dass wir es schaffen, in uns hineinzuschauen, herausfinden, warum essen wir so wie wir essen. Welche Glaubessätze bestimmen unser Essverhalten? Welche Verbindung besteht zwischen unserem Essverhalten und unserer Emotionalität? Kompensieren wir fehlende Zuwendung durch Essen? Was machen wir, wenn wir hungrig werden? Essen wir zu schnell und mehr als nötig?

Wir kommen im hungrigen Zustand leicht in einen Mangelzustand. Um das zu kompensieren, essen wir schnell und mehr, um in uns Fülle zu erzeugen.

Was ist eigentlich Essen? Essen ist Energie, es soll uns Energie geben. Wie fühlst Du Dich nach dem Essen? Müde, unkonzentriert? Dann hast Du zu viel oder kein Dir passendes Essen (auch wenn es dir geschmeckt hat) gegessen.

Mit dem Essen sind so viele hartnäckige Glaubenssätze verbunden. Manche haben wir von vorherigen Generationen übernommen. Es bedarf gewisse Schritte, sie dauerhaft erfolgreich zu ändern.

Zurück zum Selbstliebe-Modus: was ich damit meine: Selbstliebe-Modus in meiner Welt ist, wenn Du Dich, Deine Seele, Deinen Körper wertvoll betrachtest und ihr/ihm genau das gibst, was sie/er braucht und wie viel sie/er braucht.

Der Selbstliebe-Modus bedeutet, dass Du ganz genau spürst, was Dein Körper und Deine Seele brauchen. Das ist kein Ego-Modus um anderen zu zeigen, wie schlank und diszipliniert Du bist und Dir zu beweisen, wie Du Deine Gelüste beherrschen kannst.

Der Selbstliebe-Modus ist kein Kampfmodus – schon gar nicht gegen sich selbst.

Wenn ich diese Zeilen schreibe, kommen die folgenden Sätze aus meinem Gedächtnis hoch: „Frau Schewski, Frau X macht bestimmt wieder eine Diät, sie ist heute kaum auszuhalten“. Die jungen Menschen beschwerten sich so über eine Kollegin in einer Weiterbildungsschule, in der ich damals als Trainer/Coach tätig war. Ja der Selbstliebe-Modus ist nicht die schlechte Laune, die uns und anderen das Leben schwer macht.

Aber warum wählen viele Menschen einen umständlichen Weg, bezahlen sogar viel Geld für Diäten, obwohl sie ganz genau wissen, dass die alten Gewohnheiten ihre Macht ganz leicht zurückgewinnen können. Bei einer jungen Bekannten: täglich Sport und Kalorien-Zählerei beherrschen den Alltag. Jetzt ist sie Single, wie ist es dann, wenn sie Familie und Kinder hat? Hat sie dann Zeit und genug Kraft ihre Kontrolle aufrechtzuerhalten?

Wir kennen ja oft nicht den Weg, dass wir Probleme zuerst in uns lösen – nämlich unser inneres Programm verändern. Wenn ein verzweifeltes Kind den Wunsch hat groß und kräftig zu sein, damit es mehr Macht über sein Leben hat, dann wird das auch in seinem inneren Programm verankert. Als Erwachsener braucht es keine Leibesfülle um sich durchzusetzen, aber das Programm wirkt weiter. Wir funktionieren so, wie es in unserer frühen Kindheit angelegt wurde und das können wir nur mit gezielter Arbeit verändern.

Wie oft hören wir: ach, ab einem bestimmten Alter kannst Du Dein Gewicht nicht mehr halten. Das ist auch ein starker Glaubenssatz. Der ist aber veränderbar. Ich habe genug Beispiele, darunter auch meine eigene, um das zu behaupten: verringere Deine seelische Last, lerne und transformiere die Glaubenssätze, die Dein Essverhalten bestimmen und gib Deinem Unterbewusstsein andere Ziele als bisher – dann wirst Du es leicht haben, Dein Wunschgewicht zu erreichen. Und dabei wirst Du das Essen genießen können und leicht die Grenze merken, an der das Essen vom Genuss zur Last wird.

Das sei uns allen gegönnt.

Herzlichst, Nana

Du bekommst meine Blogbeiträge zugesendet, wenn Du meinen Infoletter abonnierst. Meine aktuelle Angebote findest Du hier »

Am Coaching interessiert? Dann buche hier ein unverbindliches Infogespräch – hier geht es zum Kalender »

Lasst uns zusammen das Vertrauen in uns und in das Leben stärken

Lasst uns zusammen das Vertrauen in uns und in das Leben stärken

Plötzlich sind auf uns andere Zeiten gekommen. Dieser unsichtbare Virus/die Corona-Krise hat das ganze Leben auf unserem Planeten ganz schön durcheinandergewirbelt – in allen Bereichen. Er hat unsere Lebensweise, unser Gefühl der Sicherheit, unsere Pläne durchkreuzt oder verschoben, und unsere Urängste geweckt.

Am Anfang war ich gelassen und sehr in meiner Stärke. Ich hörte zwar Meldungen aus dem Ausland, aber der offizielle Ton hier in Deutschland vermittelte Sorglosigkeit: keine Panik, das ist wie eine gewöhnliche Grippe eben. Bis uns unmissverständlich die Schreckensbilder aus Italien eine andere Realität vermittelten. Es blieb nicht immer einfach, den eigenen Ruhepol zu bewahren.

Nun jetzt sitzen wir alle zu Hause. Viele machen sich Sorgen um das Leben ihrer Lieben, um die Existenz/Finanzen – zu Recht! Meine wunderschöne Praxis ist auch geschlossen – Coachings sind nur online möglich. Mein einziges Kind ist weit weg von mir. Die Situation betrachte ich als eine Art Prüfung in folgenden Richtungen:

  • Wie stark ist mein Vertrauen in mich und in das Leben?
  • Wie intensiv nutze ich die Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen, damit es mir, meiner Familie und allen gut geht?

All diese Möglichkeiten habe ich in drei Richtungen einsortiert:

  1. Prävention/Vermeidung ist sehr wichtig, damit wir uns und andere Menschen schonen: Sehr achtsam mit Hygiene umgehen, eine sichere Distanz zu anderen Menschen halten und das eigene Immunsystem stärken.
  2. Innere Stärkung (Ich-Stärkung nenne ich diese Strategie in meiner Praxis): den Geist stärken und sich aufbauen.

In den letzten Tagen habe ich einige nahestehende Menschen trösten müssen, weil sie verzweifelt waren. Angst und Verzweiflung sind nicht gut für uns, für unsere Immunabwehr. Zudem ließ ich mich zwei Tage lang hinreißen, auf allen Kanälen diese negativen Meldungen zu lesen. Das tat nicht gut. Einerseits möchte ich gut informiert sein, andererseits aber in meiner inneren Mitte bleiben. Zum Glück sind wir am Wochenende im Wald spazieren gegangen. Die dortige besondere Stimmung, der Duft der feuchten Erde, wunderschöne starke Bäume, ein zauberhafter See mit einem Schwanenpaar darauf tat uns so gut! Das war so energiegebend! Ich machte noch eine Gehmeditation, die mich sehr aufbaute. Das Titelbild für den Beitrag ist in diesem Wald entstanden.

Ich sage doch so oft, dass unsere Gedanken, unsere Gefühle und unsere Stimmung unser Leben bestimmen. Das dürfen wir nicht vergessen, wenn wir mitbestimmen wollen, wie die Dinge für uns laufen.

Wir sollten alles daran setzen, unsere positive Kraft und Stimmung zu bewahren.

Es gibt wunderschöne Methoden und Übungen, die uns Schutz und Sicherheit vermitteln. Wir sollten uns solche Übungen in unserem Interesse zu eigen machen.

  1. Wir müssen einen Plan haben, uns zu helfen, falls bei uns Symptome auftreten. Es gibt kein spezielles Mittel gegen Corona, aber wir können eine bedachte Symptom-Behandlung machen, um das Risiko von möglichen Komplikationen möglichst zu minimieren.

Ich –Stärkung (die zweite Richtung) ist das Fundament meiner Coaching Tätigkeit. Aber als Gesundheitspädagogin mit einem akademischen Grad habe ich auch fundiertes und erprobtes Wissen in Sachen Prävention und Gesundheitsförderung. Meine persönliche Erfahrung hat mir stets eine Bestätigung gegeben, dass wir enorm viel Macht haben Krankheiten vorzubeugen/deren Verlauf zu mildern.

Warum dieser Macht nicht vertrauen und sie nicht nutzen?

Ich würde gerne meine Expertise und mein Können in diesen o.g. drei Richtungen zur Verfügung stellen für alle, die sich stärken und aufbauen wollen. Über einen Zeitraum von einigen Wochen werden wir 2-3 mal pro Woche Übungen machen und uns austauschen – dafür lade ich dich in meine private Gruppe ein, die für unser Ziel reaktiviert wird und uns einen geschützten Rahmen bietet.

Die Einladung ist frei und unverbindlich, es reicht der Wunsch, deine Stimmung hochzuheben und dich sicher und besser zu fühlen. Gleichzeitig ist es auch eine Einladung für mehr Zusammenhalt und Austausch, damit es uns allen besser geht.

Hier ist der Link zur Gruppe

Besuche bitte meine Webseite, falls du gerne mehr Info über meine Themen oder mich hättest: nana-schewski.com

 Machen wir aus der Situation das Beste – lasst uns zusammen das Vertrauen in uns und in unser Leben stärken!

Herzlichst, Nana

Corona-Krise – worauf legst Du Deinen Fokus?

Corona-Krise – worauf legst Du Deinen Fokus?

Wie gehst du mit der entstandenen Situation zum Corona-Virus um? Manche verharmlosen die Lage total, manche dramatisieren sie. Ich denke, dass es besser ist da einen Mittelweg zu finden.

Das bedeutet, dass ich vorsichtig bin und Veranstaltungen und Reisen vermeide so gut es geht. In meiner Praxis halte ich die Termine ein, bin aber aktiv dabei, mich verstärkt um das Online-Coaching zu kümmern. Yoga und QiGong  gehören nach wie vor zum meinem Wochenplan.

In diesem Jahr habe ich sowieso keine Reise geplant gehabt außer im Sommer nach Wien. Die Vermeidungsstrategie finde ich sehr sozial und verantwortungsbewusst, weil ich selber ohne es zu wissen und zu wollen andere Menschen anstecken könnte, die wiederum dieses Virus weitergeben.

Die Verharmlosung, dass dieses Virus die meisten Menschen nicht gefährdet und dass wir alles wie bisher weiter machen sollen, finde ich verantwortungslos. Es gibt genug Risiko-Gruppen in unserer Gesellschaft. Wenn wir davon überzeugt sind, das unser Immunsystem das Virus erfolgreich bekämpft, was ist mit den anderen, deren Immunsystem nicht so stark ist?

Ich bin erstaunt, wie manche bekannten Persönlichkeiten betonen, dass alle in Italien gestorbenen im hohen Alter waren. Der Ton ist: solange du jung und gesund bist, passiert dir nichts. Seit wann ist ein Leben wegen Alters oder chronischer Erkrankung weniger wert?

Ich tue Einiges, um mich und damit andere nicht zu gefährden. Ich bin der Meinung, dass wir diese Zeit nutzen sollten unseren Fokus bewusst zu setzen. Ein gewisser Rückzug passt auch gut zu meinen Plänen, mehr Zeit für die innere Einkehr und Prüfungsvorbereitung zu haben.

Im Herbst beabsichtige ich die Prüfung „Psychotherapeutischer Heilpraktiker“ in Husum zu machen. Für die Vorbereitung bin ich in einem Online-Programm. Ich habe zwar Gesundheitspädagogik und –psychologie studiert und das Studium mit einem akademischen Grad abgeschlossen, aber das erlaubt mir nicht, eine Therapie durchzuführen. Meine mehrjährige Coaching-Ausbildung erlaubt mir nur Coaching-Tätigkeit. Das war auch mein anfänglicher Wunsch.

Im letzten Jahr habe ich meinem Wunsch nicht mehr widerstehen können, auch Menschen mit klaren Krankheitsbildern mit meinem Ansatz zu unterstützen.

Denn ich glaube an unser Potential. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir viel mehr dafür tun können, ein gesundes, freies und schönes Leben zu führen. Warum nicht? Es ist unser einziges und einzigartiges Leben! Wann wenn nicht jetzt?

Meine Beobachtungen haben mir die Zuversicht gegeben, dass auch vieles dann möglich ist, wenn sich eine Krankheit manifestiert hat.

Wir brauchen einen starken Geist. Ich tue in meiner Praxis nichts anderes als diesen Geist zu stärken: Die Blockaden zu lösen, das innere Team (inneres Kind und innerer Erwachsener) zu stärken, neue Glaubenssätze und Gewohnheiten zu verankern und durch bestimmte Übungen die innere Kraft zu stärken. Das ist mein Programm – kurz beschrieben.

Erfolg kommt, wenn gewisse Faktoren und der Wille zur Veränderung seitens der Klienten zusammentreffen. Diese Faktoren sind mein Wissen, meine Erfahrung und meine Persönlichkeit, die ich stets präzisiere und verfeinere. Ich weiß, dass es ein endloser Prozess ist. Nichts macht mir außer meiner kleinen Familie so eine große Freude, wie die, in diesem Prozess Erfolg zu haben. Das ist zweifellos meine Lebensvision.

Kurz gesagt – ich will außergewöhnliche Ergebnisse haben und bin bereit, alles dafür zu tun. Meine große Inspiration war die Geschichte des Vaters der modernen Hypnose Milton Erickson. Das hat mich unheimlich dazu motiviert, vor Jahren eine Hypnose-Ausbildung zu machen. Ich war fasziniert von seiner Geschichte, die eigentlich viele tragische Facetten hatte.

Er war als junger Mensch durch Kinderlähmung fast vollständig gelähmt. Hilflos saß er in einem Schaukelstuhl nahe am Fenster und wollte gerne nach draußen schauen. Sein intensiver Wunsch/sein fokussierter Gedanke führte dazu, dass der Schaukelstuhl leicht zu bewegen begann. Dieser Erfolg motivierte ihn, seine Vorstellungskraft und den inneren Willen weiter zu üben und so war er in der Lage, seine gelähmten Muskeln wieder funktionsfähig zu machen. Nach einem Jahr konnte er an Krücken und nach zwei Jahren ohne Krücken gehen. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt von seiner außergewöhnlichen Geschichte.

Wie gut kannst du dich mit solchen Geschichten motivieren? Glaubst du an dein Potential? Oder denkst du, dass solche Geschichten nur bei anderen funktionieren können?

Und worauf legst du deinen Fokus in dieser Corona-Krise und auch sonst? Von diesem Fokus hängt deine tägliche Stimmung, deine Lebensqualität und Gesundheit ab.

Jetzt der langen Rede kurzer Sinn. Lasst uns die Daumen drücken, dass dieses Jahr tolle Überraschungen und Entwicklungen hinsichtlich unserer Gesundheit und unserem persönlichen Wachstum zeigt – trotz oder sogar wegen Corona.

Damit wir unsere innere Kraft so stärken können, dass wir den Stürmen des Lebens gut widerstehen.

Das sei uns allen gegönnt!

Herzlichst, Nana

◊ Du möchtest mehr Info zu meinen Themen Hochsensibilität/Glaubenssätze/Mindset/inneres Kind? Hier sind meine aktuelle Angebote.

Dieser Artikel passt zum Thema: Die Kraft deiner Entscheidung

Welchen Sinn haben innere Konflikte?

Welchen Sinn haben innere Konflikte?

Facebook erinnerte mich schon mehrmals daran, seit langem Nichts auf meiner Praxis-Seite gepostet zu haben. Das stimmt auch – ich war wochenlang mit dem Auskurieren meiner Krankheit beschäftigt. Das hat auch mit dem Thema „innere Konflikte und deren Sinnhaftigkeit“ zu tun.

Als mich Mitte Januar eine starke Erkältung aus der Bahn warf, habe ich mit ganzer Kraft versucht mich herauszukämpfen. Und ich habe es auch geschafft.

Nachdem ich mich für den Alltag und Beruf richtig aufgewärmt hatte, kam die Krankheit unerwartet mit einem kräftigen Schlag zurück. Diesmal noch unangenehmer als vorher. Zum ersten Mal seit 7-8 Jahren hatte ich eine dauerlaufende Nase und bohrende Kopfschmerzen. Diesmal hatte ich das Kranksein zugelassen. Und ich machte mir plötzlich keine Sorgen mehr um meine Praxis, um die Stille um mich herum, um unbeantwortete Emails etc. Ich war gute 5 Tage quasi sorgenfrei.

Ich komme jetzt langsam zu Kräften. Und Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht versuchen würde, etwas Positives an dieser Krankheit zu finden. Und das gibt es wahrlich. Trotzdem möchte ich hier nicht den Eindruck erwecken, dass alle ohne diese schlimme Erkältung etwas verpasst hätten.

Wozu kann es gut sein so viel Zeit so mit Schmerzen zu verbringen?

Einige Tage konnte ich nicht mal richtig denken. Dann hatte ich klare Gedanken über Einiges, was mich in den letzen Wochen und Monaten beschäftigt hat. Mir sind meine Prioritäten klarer geworden.

Und ich hatte monatelang einen inneren Konflikt beiseitegeschoben mit der Begründung, dass er für mein Leben nicht wichtig sei. Das stimmte so nicht. Es gibt Sachen, die wie eine Zwiebelschale sind. Um den Kern zu sehen musst du richtig hinschauen und Mut haben, diesen Kern so zu sehen, wie er ist – unverfälscht! Das ist nicht einfach, oft wehren wir uns unbewusst vehement dagegen. Unser innerer Selbstschutz ist auch aktiv dabei, alles zu verstecken und zu verharmlosen.

Es gibt immer einen Grund, warum manche Probleme zu bestimmter Zeit an die Oberfläche drängen. Ich verstehe es als Zeichen, dass die Zeit gekommen ist, diese Probleme/Konflikte anzupacken und zu lösen. Das kostet Energie und Überwindung, aber dann folgt die erwünschte Veränderung, die eigentlich ein inneres Wachstum ist. Wir verändern uns, unser Leben verändert sich – wohlgemerkt – nach unseren Wünschen.

Daher haben mir beide Krankheiten in dieser Hinsicht gute Dienste erwiesen. Mir war schon am Anfang klar: in diesen 7 Jahren waren bestimmt genug Bakterien und Viren um mich herum. Dass ich jetzt so krank geworden bin, hat eindeutig damit zu tun, dass mich innerlich etwas geschwächt und Energie geraubt hat. Ich pflege meine Gesundheit täglich und das hat in diesem Winter nicht mehr so gut wie vorher funktioniert.

Noch etwas Beeindruckendes an der Sache: als ich endlich ohne tränende Augen, wackelig auf den Beinen  durch das große Wohnzimmerfenster auf die Schneeglocken und Krokusse in meinem Garten blickte, hatte ich ein unbeschreiblich tolles Gefühl – wie schön das Leben ist!

Ich habe meine Gedanken über die Strategie, wie wir die sich anbahnenden oder schon ausgebrochenen Konflikte in unserem Sinne lösen können, zusammengefasst.

Ungelöste innere Konflikte machen uns oft krank. Oft sind uns diese inneren Konflikte nicht bewusst. Aber es sind immer Anzeichen da. Es sind auch oft alte Konflikte, die neu aktiviert werden und nach oben drängen. Betrachte diese als die Botschaft: Die Zeit ist gekommen – löse mich! Wenn wir hier nichts unternehmen, wird der Konflikt immer aufs Neue auf der körperlichen Ebene ausgetragen.

Es ist sehr gut für unsere Gesundheit, für unser tägliches Wohlbefinden und für unsere persönliche Entwicklung, wenn wir die Konflikte als Chance betrachten und Mut zur Veränderung und zum Handeln zeigen.

 Meine Strategie zum Lösen der inneren Konflikte in Kürze:
  1. Wenn ein Konflikt dich länger als 3 Tage belastet und du die kreisenden Gedanken nicht loswerden kannst, dann schau doch lieber hin, was sich dahinter verbirgt. Versteife dich nicht in Schuldzuweisungen. Du bist tief betroffen, weil ein schmerzafter Punkt in deinem Unterbewusstsein getroffen wurde.
  2. Übe Achtsamkeit, stelle laut diese Fragen und antworte dir auch laut: Was ist genau passiert, welche Gefühle spürst du dabei? Wie lange sind sie kräftig/heftig? Was genau belastet dich? Mache bitte Notizen.
  3. Bewusstmachung – was ist eigentlich das Problem hinter dem Problem? Erkenntnis zu haben – ist schon der erste wichtige Schritt. Aber oft sehen wir nur die Oberfläche. Zeichne, schreibe, male die Situation aus. Wieweit du hier allein weiterkommst liegt u.a. an deiner Reflexionsfähigkeit.
  4. Frage Dich: Was soll ich verändern, damit ich dieses Problem für mich dauerhaft lösen kann? Wie sieht der gewünschte Zustand aus? Woran merke ich wenn dieses Problem gelöst ist?Schreibe Deine Gedanken auf. Sprich mit vertrauenswürdigen Menschen mit guter Analysefähigkeit. Investiere in dich indem du eine professionelle Unterstützung suchst. In diesem Fall werden deine festgehaltenen Beobachtungen und Notizen sehr hilfreich und wertvoll sein.
  5. Betrachte jeden Konflikt als eine Chance, etwas Wichtiges in dir zu entdecken und Dein Verhalten/dein Leben in deinem Sinne zu verändern. Schon allein diese Einstellung wird dein Leben erheblich erleichtern.

Ein gutes Gelingen!

Die Konflikte sind oft hilfreiche Wegweiser zu unseren inneren Blockaden und ungesundem Verhalten. Lass sie dir dabei helfen, dein Leben selbstbestimmter, interessanter, gesünder, freier zu gestalten.

Das sei uns allen gegönnt!

Herzlichst, Nana

Dieser Beitrag passt zum Thema: Was Hochsensibilität eigentlich ist