Raus aus dem Ärger-Tal

Raus aus dem Ärger-Tal

Wie oft ärgern wir uns? Wie oft unterdrücken wir aufsteigenden Ärger und wie oft überflutet er uns? Wie oft haben wir das bereut, was wir aus heißem Gemüt gesagt haben und wie oft haben wir das Gedachte zurückgehalten?

Was macht Ärger mit uns, warum können wir ihn nicht einfach akzeptieren? Es gibt Leute, die sich ärgern, wenn sie mit ihren „Adleraugen“ feststellen, dass der Hinterhof des Nachbarn, der eigentlich nur für den Besitzer zugänglich ist, nicht ihrem Geschmack entsprechend aufgeräumt ist.

Der Ärger kommt eigentlich ungefragt. Kein Mensch wünscht sich verärgert zu sein. Ist der Ärger aber schon da, fühlen sich die meisten im Recht und so gesehen betrachten sie ihren Ärger als berechtigt.

Als Nächstes kommen Schuldzuweisungen: der/die hat dies gesagt/getan. Natürlich gibt es Situationen, die uns die Berechtigung zum Ärger leichter machen. Aber in vielen Fällen wäre dieser Ärger total unnötig, wenn…

Zuerst aber zählen wir einige schädliche Wirkungen des Ärgers auf:

  • Wenn wir uns in ihn hineinsteigern, raubt er uns enorm viel Kraft. Ja, wir werden anfangs zwar so kraftvoll, dass wir Bäume ausreißen könnten, aber danach kommt eine überwältigende Müdigkeit.
  • Wenn wir uns oft ärgern, schaden wir damit unserer Gesundheit.
  • Wir riskieren Beziehungen. Wegen Nichtigkeiten zum Rumpelstilzchen zu werden – das hat weder gute Vorbildfunktion noch einen feinen Stil, der anziehend wirkt
  • Der Ärger beeinträchtigt unsere Konzentrationsfähigkeit und unsere Stimmung – das Gedankenkarussell dreht sich tage- oder sogar wochenlang. Unsere Ausstrahlung leidet darunter, die Fehler-Wahrscheinlichkeit steigt.
  • Und last but not least: Ärger zwingt uns in die Defizit- und Opferhaltung, dadurch saust unser Selbstwertgefühl nach unten

Wie können wir uns vor unnötigem Ärger und den damit verbundenen Folgen schützen?

Dafür schauen wir noch genauer hin: Stellen wir uns vor, dass der Ärger wie ein rot leuchtender Knopf ist, der aus dir heraus strahlt. Hinter diesem roten Knopf stehen deine Glaubenssätze. Diese machen dein Reaktionsmuster aus.

Wenn deine Glaubenssätze wie folgt sind: „Die Welt ist sicher und mir wohlgesonnen. Ich werde geliebt und respektiert. Jeder darf seine eigene Meinung haben. Ich habe ein Recht auf meine Individualität sowie jeder andere auch“ etc. Dann interpretierst du die Handlungen der anderen aus einer positiven Perspektive heraus.

Wenn deine Glaubenssätze jedoch wie folgt sind: „Meine Umwelt ist mir nicht wohlgesonnen, Menschen sind generell nicht vertrauenswürdig, ich werde beneidet, mir wird dies oder das nicht gegönnt,  es gibt nur eine Wahrheit, ich muss meine Rechte stets hart verteidigen/durchsetzen“ etc. Dann bist du in der Defizit-Haltung und hast entsprechend eine negative Erwartung, die auch oft in Erfüllung geht.

Also hinter deinem Ärger stehen immer deine Glaubenssätze.

Wenn eine Situation unvermittelt auf diesen besagten roten Knopf drückt, dann spürst du Ärger, der nach oben aufsteigt oder im Körper wütend seinen Schaden anrichtet.

Solange du diese Defizit-Glaubenssätze hast, wirst du nicht vor dem ständigen Ärger weglaufen können.

Kennst du diesen gutgemeinten Satz:  Ach, darüber brauchst du dich nicht zu ärgern! Und die Hilflosigkeit, die man dabei spürt?

Ich bin fest davon überzeugt, dass dein Ärger es sich redlich verdient hat, dass du ihn genau anschaust und analysierst. Und dass du die Glaubenssätze, die deine Defizit-Haltung ausmachen, unter die Lupe nimmst und dich von einigen für immer trennst. Das heißt: einige Schmerzknoten lösen und an deren Stelle neue aufbauende Glaubenssätze verankern. Im nächsten Schritt müssen die neuen Glaubenssätze gefestigt werden.

Durch diese Transformation wirst du nicht etwa gefühllos. Keine Sorge – du wirst dich weiter ärgern können.

  • Du wirst dem Ärger nicht mehr hilflos und unbewusst ausgeliefert sein.
  • Du wirst in der Lage sein zu erkennen: ist die Situation wirklich besorgniserregend für mich oder sind es meine defizitären Glaubenssätze, die jetzt getriggert wurden?
  • Dich wird dann kein Ärger richtig umhauen können, deine Reaktion wird gemäßigt sein und du wirst viel besonnener und zielführend in herausfordernden Situationen reagieren können. Die Zeit, die du dafür brauchst, aus dem Ärger-Tal aufzusteigen wird immer weniger werden. Das ist ein befreiendes schönes Gefühl, das dir deutlich sagt, dass du deine Macht, die du vor langer Zeit ungewollt deinen Glaubenssätzen abgetreten hattest, zurück geholt hast.
  • Noch besser – du wirst sogar in der Lage sein, eine positive Seite in den Geschehnissen zu finden und/oder die entstandenen Gefühlsregungen in eine konstruktive Tätigkeit transformieren zu können.

Wenn dein Kernglaubenssatz so ähnlich wie dieser lautet: „Meine Welt ist unsicher und mir nicht wohlgesonnen/Leute beneiden mich und warten, bis ich ausrutsche“. Dann wirst du auch harmlose Sätze und Witze durch diese Brille sehen und entsprechend interpretieren. Du wirst kaum Verständnisfragen stellen, sondern das Gesagte/Getane mit einer Selbstverständlichkeit so interpretieren, dass du diesen Glaubenssatz bestätigt bekommst.

Dann fühlst du dich, auch wenn du es ungerne zugibst oder dessen nicht bewusst bist, in einer Defizit-Haltung, die dich zur aktiven Abwehr oder Mimose-Haltung zwingt. Und das hat die wie oben beschriebenen Folgen – auf vielen Ebenen.

Es gibt nur eine Lösung um das Ärger-Tal zu verlassen.

Du musst deinen/deine Problem-verursachenden Glaubenssatz/Glaubenssätze erfolgreich verändern.

Ich kann nur dazu raten, dass du zu jemandem hingehst, der methodisch in die Tiefe gehen kann und den Veränderungsprozess gut kennt. Sonst kann es passieren, dass man falscherweise davon ausgeht, dass, wenn man eine Erklärung für den eigenen Ärger hat, dadurch das Problem auch gelöst ist.

Ein unbewusstes Problem zum bewussten zu machen ist ein ganz großer und lobenswerter Schritt. Aber eben nur der Anfang. Was du viele Jahre sogar Jahrzehnte ausgeübt und gefestigt hast, kannst du nicht in einer Stunde loswerden. So ist es.

Ich lese viele Versprechungen in diesem Bereich, aber ich werde nicht müde zu behaupten: Ein tiefsitzender, komplexer und langlebiger Glaubenssatz  braucht eine gute fachliche  Vorgehensweise und Zeit. Nach der erfolgreichen Veränderung ist der neue (veränderte) Glaubenssatz wie eine zarte Pflanze, der gestärkt werden muss. Und dafür brauchst du auch eine gute fachliche erfahrene Begleitung.

Ich kenne genug Leute um mich herum, die schon in einer defizitären Haltung herumlaufen. Sie sagen aber, dass alles bestens in Ordnung ist. Noch besser: sie verteilen gute Ratschläge und wissen besser wie andere Leute zu handeln/leben hätten. Aber bei sich selbst übersehen sie das Wichtigste – nämlich die innere Haltung: Was kommuniziere ich der Welt und wie nehme ich die Welt wahr?

Was kommuniziere ich der Welt und wie nehme ich die Welt wahr?

Das ist auch nichts Einfaches, wenn wir bedenken, dass die Arbeit mit der eigenen inneren Welt enorm viel Motivation und Disziplin verlangt. Wir bekommen unsere Widerstände zu spüren. Unser Selbstwert rebelliert oft und will auch geschützt werden.

Aber wenn du einmal in diesem Prozess drin bist, wenn du deine ersten Erfolge gespürt hast, willst du immer weiter machen. Es gibt kein lobenswerteres Ziel, als unsere innere Welt wertschätzend, liebend und respektierend gestalten zu wollen. Es geht aber kein Weg an unseren Glaubenssätzen vorbei.

Es geht eigentlich um die Prioritäten-Setzung – und wofür? Für unsere Stimmung und für unser Wohlbefinden, für unsere Gesundheit, für ehrliche, gelungene Beziehungen, für die ersehnte Anerkennung (die kannst du bekommen und wirklich genießen, wenn in dir Klarheit und Stabilität herrschen), für den gewünschten Wohlstand (der auch mit unseren Glaubenssätzen zu tun hat).

Mit der inneren Defizit-Haltung stehen wir all dem nur im Wege.

Also raus aus dem Ärger-Tal so schnell es geht… viel Erfolg dabei!

Im Juni mache ich für meine geliebte Praxis in Flensburg ein besonderes Angebot: Anti-Ärger-Training. Schaue dir an ob es passt – hier der Link ⇒

Herzlichst, Nana

◊ Wie gut kennst du die Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben? Schau dir dafür diese Infoseite an  –» hier klicken  

◊ Du hast Fragen? hier kannst du ein unverbindliches Gespräch (ca. 30 min.)  mit mir vereinbaren. ⇒ hier klicken

◊ Du möchtest weitere Blogbeiträge und Info zu meinen Themen Glaubenssätze/Mindset/inneres Kind erhalten (ca. 2-3-mal im Monat), dann abonniere meinen Infoletter (Du kannst dich am Ende des Beitrags eintragen) ⇓

 

Auf dem Weg vom Problem zum Erfolg

Auf dem Weg vom Problem zum Erfolg

Mein Arbeitsablauf kann in ein paar Sätzen zusammengefasst werden: identifiziere dein Problem, analysiere dein inneres Programm – dein Glaubenssätze-System genau und erkenne, welcher Glaubenssatz/welche Glaubenssätze für dein Problem verantwortlich ist/sind. Im weiteren Schritt verändere deine eingrenzenden Glaubenssätze gezielt.

Hier ist noch etwas Wichtiges zu erwähnen, was meine treuen Blog-Leser eigentlich schon wissen: Glaubenssätze, die oberflächlich sind, kannst du schneller und leichter verändern. Ist aber ein Glaubenssatz tiefverwurzelt und komplex und dazu noch jahrzehntelang gefestigt, muss dieser in der Tiefe – im Unterbewusstsein gelöst werden.

Affirmation, Suggestionen und viele andere Methoden reichen hier nicht für einen dauerhaften Erfolg aus.

Nun bin ich als Coach auch immer wieder mit meinen eigenen Glaubenssätzen beschäftigt. Das ist nicht nur mein alltägliches Herzensthema, sondern auch meine professionelle Pflicht und zudem mein Entwicklungsmotor. Immer wieder analysiere ich nicht nur meine Praxisfälle sondern auch meine persönliche Geschichte.

Vor 3 Jahren habe ich als ein freiberuflicher Coach und Trainer ganz großes Glück gehabt, meine eigene Praxis gründen und sie mit Liebe einrichten zu können. Im Frühjahr 2019 habe ich mir Zeit genommen, diese 3 Jahre genau zu analysieren.

Wir sagen und hören doch oft, dass es keine Zufälle gibt. Als ich bei der Analyse war, erreichte mich unerwartet eine Nachricht von einer Klientin genau vor 3 Jahren: „Liebe Nana, ich finde, du hast es verdient, meine beste Nachricht mit als Erstes zu erfahren…“ – Sie erzähle von ihrer tollen Entwicklung und bedankte sich nochmals herzlich. Ich kann nicht in Worte fassen, wie symbolisch und herzerwärmend diese Nachricht für mich war – vor 3 Jahren ist das alles passiert.

Damit möchte ich sagen, um uns selbst zu verstehen, kommen wir nicht an unseren Glaubenssätzen vorbei. Nur so haben wir eine realistische Chance, gewisse Gedanken- und Reaktionsmuster in uns zu verstehen. Und dieser Prozess geht weiter und weiter und bringt uns unseren Herzenszielen immer näher.

Nachdem ich meine Tätigkeit als Coach analysiert hatte, habe ich mich auch mit meiner persönlichen Entwicklung in diesen drei Jahren befasst.

So möchte ich heute meine persönlichen Erfolge offenlegen: in diesen 3 Jahren habe ich u.a. 3 wunderbare Erfolgsergebnisse gehabt. Davon erzähle ich hier eine dieser Geschichten und hoffe, dich dazu inspirieren zu können, dich deinen Ängsten und inneren Begrenzungen zu stellen mit dem Ziel, diese erfolgreich zu transformieren.

Also was ist passiert: ⇓

Ich brauchte einen kleinen operativen Eingriff schon seit Jahren. Dafür war aber eine Narkose notwendig. Ich hatte so eine Angst vor der Narkose, dass ich nicht in der Lage war, mir überhaupt Gedanken darüber zu machen. Schon die Vorstellung bewirkte innere Lähmungszustände.

So schob ich immer diese Gedanken beiseite. Ich sagte mir, dass dieser Eingriff keine Lebensnotwendigkeit sei, und so hatte ich meine Ruhe.

Im Herbst 2017 kam diese Frage wieder hoch. Plötzlich spürte ich Mut und so viel Zuversicht, dass ich mir sagte, ich könne das Problem managen. Normalerweise wäre ich zu einem Vertrauenscoach gegangen um durch die ursacheorientierte Hypnose diese lähmende Angst lösen zu lassen.

Ich muss so viel Vertrauen und auch Ehrgeiz gespürt haben, dass ich selber diese Aufgabe übernehmen wollte. Jeder Coach weiß, wovon ich spreche – bei sich selbst eine notwendige Behandlungstiefe zu erreichen und sich selbst zu coachen ist eine völlig andere Herausforderung als mit Klienten zu arbeiten. Je nach der Problematik wird von dieser Selbstbehandlung sogar abgeraten, weil unsere Selbstschutzstrategien uns nicht in die Tiefe gehen lassen.

Wenn ich jetzt zurückblicke – ich erinnere mich, dass ich einen sehr starken Willen hatte und ehrlich zugegeben auch starken Widerstand. Ich machte OP-Beratungstermine, legte den behandelnden Arzt fest und kreierte mir meinen eigenen Behandlungs-/Coachingplan.

 Es gab kurze Momente, da kam ich mir wie eine Größenwahnsinnige vor. Ich sagte mir: Nana, was ist, wenn deine Angst am Ende doch stärker ist als dein Wunsch, wenn du es nicht schaffst die Tiefe des Problems zu erreichen und dann kurz vor der Operation weg rennst.

Ich wusste, dass Affirmationen und Suggestionen mir dabei helfen würden, aber nicht ausreichend sein würden. 

Ja es war ein Risiko – aber ich spürte genug Kraft und Vertrauen in mir. Damit ich dich hier nicht mit Einzelheiten langweile, mein Ziel war: diese tiefe Angst, die bei mir fast Ohnmacht hervorrief, zu lösen und an dieser Stelle Vertrauen und Leichtigkeit zu verankern.

Ich wollte nicht nur die Narkose und Operation irgendwie meistern sondern mit Vertrauen und Leichtigkeit hingehen. Ich wollte, dass mich ein tiefer Glaube begleitet, dass die Narkose und die Operation bestens laufen würden. Ich visualisierte diesen Ablauf und Wunsch-Zustand in meinen Selbstbehandlungen.

Ich habe mein Bestes gegeben, immer wieder blieb ich in meiner Praxis und beschäftigte mich mit dem eigenen Plan.

In dieser Zeit machte ich endlich mein Testament – diesen schon längst gewünschten und immer wieder aufgeschobenen Schritt habe ich auch erledigt.

Der Tag war gekommen, mein Mann brachte mich mit dem Auto hin, wir saßen im Wartezimmer. Ich musste mich fast kneifen: es war seltsam, ich saß da und spürte kaum Aufregung – ich fühlte mich wie innerlich betäubt und beruhigt. Wir mussten länger warten als geplant. Das habe ich auch irgendwie gelassen hingenommen. Später, als sich der Narkose-Arzt vorstellte, habe ich so ein Vertrauen gespürt, sodass ich mich sogar schon bedankt habe und sagte, dass ich mich in guten Händen fühlte.

Die Narkose lief super, die Operation auch. Ich habe nach 2 Wochen einen Dankesbrief an das OP-Team geschrieben. Ich war und bin so stolz auf mich.

Dieser Schritt war in mehrfacher Hinsicht ein großer Erfolg: ein gesundheitliches Problem war weg, meine tiefe Angst auch. Das Vertrauen zu mir und auch darauf, dass ich in der Lage bin, meine Praxismethoden nicht nur bei meinen Klienten sondern auch bei mir erfolgreich einzusetzen, ist enorm gewachsen.

Ich habe meine Grenzen enorm erweitert. Das ist für mich der beste Erfolg!

Mit dieser Geschichte möchte ich dich motivieren, dass du jedes ernsthafte Problem zum Anlass nimmst, dahinter zu schauen um zu erkennen, welche Ängste/Unsicherheiten hinter diesem Problem stehen und den Mut zu haben, sich  ihnen zu stellen.

Jeder von uns hat Glaubenssätze, die uns stärken und uns Halt geben und Glaubenssätze, die uns eingrenzen. Auch ich, die seit vielen Jahren mit eigenen Glaubenssätzen arbeitet, habe je nach Lebensphase damit genug zu tun. Jede Phase bringt irgendwelche Probleme hoch. Und das bedeutet die Chance ergreifen, die Ärmel hochkrempeln und diese Probleme lösen.

Das stärkt uns unheimlich!

Nutze immer diese besondere Chance! So wie ich es gespürt habe, so spürst du bestimmt auch, dass ein Problem „reif“ dafür ist gelöst zu werden. Dann musst du nicht lange zögern.

Schreib mir deine Gedanken und Fragen zum Beitrag als Kommentar oder als Email. Ich habe nur eine von diesen drei Geschichten erzählt, damit dieser Beitrag nicht zu lang wird. Wenn ein Teil meiner Leser solche Inhalte interessant und hilfreich findet, würde ich sie auch weiter thematisieren. Nur kurz zu erwähnen, bei einer Geschichte geht es um einen Genesungsprozess von einer langen Krankheit und bei der zweiten um Angst vor Langstreckenflügen.

Heute aber verabschiede ich mich von dir mit besten Wünschen: gute Gesundheit, innere Stimmigkeit und Leichtigkeit und vor allem Vertrauen zu dir und dem Lebensfluss mögen dich begleiten.

Herzlichst, Nana

◊ Wie gut kennst du die Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben? Schau dir dafür diese Infoseite an – ⇒ hier klicken

◊ Du hast Fragen? hier kannst du ein unverbindliches Gespräch (ca. 30 min.)  mit mir vereinbaren. ⇒ hier klicken

◊ Du möchtest weitere Blogbeiträge und Info zu meinen Themen Glaubenssätze/Mindset/inneres Kind erhalten (ca. 2-3-mal im Monat), dann abonniere meinen Infoletter (Du kannst dich am Ende des Beitrags eintragen) ⇓

Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben

Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben

Welche Glaubenssätze haben deine Kindheit geprägt? Als Baby bist du zwar nicht als unbeschriebenes Blatt zur Welt gekommen, dir standen aber sehr viele Chancen zur Verfügung. Die ersten wertvollen Jahre deiner Kindheit – welche Glaubenssätze haben deine Bezugspersonen vorgelebt, wie haben deine Eltern dich empfangen – mit Freude und Leichtigkeit oder mit Sorge und Schwermut?

Welche Stimmung herrschte um dich herum? Was und wie wurde es gesagt, wie viel Liebe und Zuwendung zeigte deine Umgebung sich und dir gegenüber? Wie wurde auf dein Weinen reagiert? Wie oft wurde um dich herum gelacht?

Das alles hast du aufgesogen, auch wenn du dich nicht mehr bewusst daran erinnern kannst.

Das alles hat dein Leben geformt, ohne dass du einen Einfluss darauf nehmen konntest.

  • Du hast deine Reaktionen entwickelt, dein Widerstands– und Durchsetzungsmuster. Babys sind so schlau. Deine Lebensstrategien hast du davon abhängig entwickelt, wie deine Umgebung auf deine Durchsetzungsversuche reagiert hatte.
  • Konntest du dein Potential entwickeln? Wurde dir eine körperliche und geistige Entwicklung in einer  bedachten , verständnisvollen und liebevollen Umgebung ermöglicht oder bist du schon sehr früh in einen Konkurrenzkampf um Liebe und Anerkennung geraten?
  • Wurdest du überbemuttert oder eher aus unterschiedlichen Gründen wie Überforderung, Zeit- und Energiemangel etc. eher vernachlässigt?

Fragst du mich vielleicht: wie soll ich das alles wissen? Das ist doch lange her! Außerdem will ich gar nicht zurückgehen, ich will mit dem heutigen Tag leben und so meine Zukunft kreieren.

Dann sage ich – ja, tue es unbedingt, wenn es dir wirklich möglich ist! Das ist wahrlich eine richtige Einstellung.

Nur – wenn die alten Wunden, deine alten Glaubenssätze dein Leben so bestimmen, dass du oft eher hilfloser Zuschauer als der Gestalter deines Lebens bist, dann solltest du keine Mittel scheuen zurück in die Tiefe zu gehen.

Woran machst du fest, ob du handeln musst? Lies die folgenden Fragen durch und gehe in dich hinein. Wie oft fühlst du dich angesprochen?

  • Hast du immer Recht und fühlst dich sehr gekränkt, wenn dies in Frage gestellt wird?
  • Reagierst du auch in deinem Erwachsenenalter wie ein trotziges Kind? Kommt immer wieder ein Wut-Vulkan von innen, der dich zu überfluten droht?
  • Kreisen deine Gedanken ununterbrochen und nehmen dich total in Anspruch, so dass du sie nicht stoppen kannst?
  • Belastet dich eine gewisse Schwermut, so dass du deinen Alltag, die Natur um dich herum – wie jetzt das Vogelgezwitscher und die blühenden Landschaften im Frühling, nicht genießen kannst?
  • Sind deine Arbeitsbeziehungen immer wieder belastet und die Schuld haben immer die anderen?
  • Kannst du mit Dankbarkeit (egal welcher Bereich) nicht viel anfangen und betrachtest sie als unnötig?
  • Hast du mehrere offene Kampf-Felder in deinem Umfeld, auch in deiner Familie? Sind manche davon perspektivlos eingefroren?
  • Hast du ständig gegen schlechte Stimmung zu kämpfen? Du versuchst möglicherweise dies für dich zu behalten. Deine Ausstrahlung verrät dich aber, so dass manche Beziehungen darunter leiden. Viele Mitmenschen gehen intuitiv auf Distanz, wenn wir gewisse Schwermut ausstrahlen. Sie schützen dadurch unbewusst ihre eigene Energie.
  • Hast du immer wieder Phasen, in denen es dir gut geht? Alles läuft rund und dann plötzlich entfacht sich ein Konflikt, als ob er aus dem Nichts kommt und schon wieder bist du in der Defizithaltung.

Diese Liste könnte ich endlos verlängern, aber sie reicht schon: Deine Antworten erzählen schon sehr viel über deine Kindheit. In deinen jetzigen Reaktionen spiegelt sich dein zartes Kindesalter wider.

Durch deine Antworten bekommst du klare und verlässliche Information darüber:

  • Wie viel Geduld und Verständnis deine Umgebung für deine immer herausfordernden Entwicklungsbedürfnisse zeigte?
  • Welchen Selbstwert hast du erfahren? Wurdest du als kleine Persönlichkeit respektiert? Wie viel Respekt wurde dir gegenüber gezeigt? Wie viel Respekt zeigst du anderen gegenüber jetzt?
  • Und was ist mit Vertrauen? Hast du stets Zweifel an deinen Mitmenschen? Müssen sie dir stets etwas beweisen? Wirst du schnell misstrauisch?
  • Weißt du alles besser und musst aber hart kämpfen um das zu beweisen? Frage dich dann: warum dieser Kampf, wenn du von deinem Recht wirklich überzeugt bist?
  • Und wie ist es mit deinem Gefühle der Sicherheit? Fühlst du dich sicher? Oder hast du ständig Existenzängste, Verlustängste etc. Wie gut kannst du loslassen?
  • Reagierst du sensibel auf gewisse Verletzungen deiner Grenzen? Musst du immer wieder deine Grenzen verteidigen? Anderseits kannst du auch unbeabsichtigt andere Menschen echt brüskieren (sie zeigen in diesem Fall entsprechende Reaktionen).

All das, was ich aufgelistet habe, hat mit deiner Kindheit zu tun. Ja wir kommen nicht als unbeschriebenes Blatt zur Welt, aber es gibt für uns trotzdem tolle Entwicklungschancen und sie sind von unserer Familie und Umgebung sehr abhängig.

Die negativen und positiven Glaubenssätze deiner Umgebung und deine eigenen Glaubenssätze, die du in der Interaktion mit deiner Umgebung kreiert und verinnerlicht hast, bestimmen dein jetziges Leben.

Du sagst, deine Kindheit ist schon lange her – ja, das stimmt, aber die Glaubenssätze, die damals entstanden sind, bestimmen deinen heutigen Tag. Und du kannst sie gezielt ändern, wenn du das Gefühl hast, dass einige davon dir im Wege stehen um ein erfülltes Leben zu haben.

Das solltest du tun für dich, für dein einzigartiges Leben. Ob du das tust oder nicht, sagt auch sehr viel über deine Glaubenssätze, darüber wie dir dein Leben, deine Gesundheit, deine Lebensqualität, dein Lebenssinn wert sind.

Ich habe Gesundheit nicht zufällig erwähnt. Hinter jeder Erkrankung stehen psychosomatische Faktoren. Die alten oft unbewussten Wunden in uns wirken wie die Asche unter der Glut. Wir verbrennen unsere Energie und Gesundheit darin.

Und wie du mit deinem Leben, mit deinen  Altlasten, die wie ein schwerer Rucksack auf deinen Schultern lasten, umgehst, sagt übrigens auch, mit welchem Selbstbild du aufgewachsen bist, welche Wertschätzung du in deinem zarten Kindesalter erfahren hast und welche Wertschätzung und Liebe deine Familie sich selbst gegenüber zeigte.

Daher gehe in dich hinein und mache Gedanken darüber, wo du deine Prioritäten setzen solltest.

Ich wünsche dir, dass du diese Person, die du bist, aufrichtig liebst und ihr alles gibst, damit sie sich aus ihren unsichtbaren Limitierungen befreien kann. Dass diese Person die Schritte macht, die zu ihr selbst führen für ein stimmiges und dadurch für ein erfolgreiches Leben. Denn das ist der beste Erfolg, den jeder von uns haben kann. Das möge uns allen gegönnt sein.

Herzlichst, Nana

◊ Möchtest du deine Kindheit analysieren und wichtige Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Glaubenssätze sie geprägt haben? Dann schaue dir dieses Angebot an »

◊ Du hast Fragen? hier kannst du ein unverbindliches Gespräch (ca. 30 min.)  mit mir vereinbaren. ⇒ hier klicken

Dieser Artikel passt zum Thema: Krank durch innere Anspannung

Was ist für deinen Erfolg entscheidend?

Was ist für deinen Erfolg entscheidend?

Was brauchen wir um unsere Herzensziele erfolgreich zu erreichen? Zuerst die Klarheit, dass das Ziel wirklich unsere Herzensangelegenheit ist (wie viele Leute jagen fremdbestimmt nach irgendwelchen Zielen?!) und dann die Gewissheit, dass unser Mindset/unsere Glaubenssätze unserem Erfolg nicht im Wege stehen, sondern ihn tatkräftig unterstützen.

Es gibt eingrenzende Glaubenssätze, die uns nicht bewusst sind und gerade deswegen unheimlich viel Kraft besitzen.

Die Bereitschaft, sie zu entdecken benötigt eine gute Portion Mut. Denn wir schützen uns unbewusst vor schmerzhaften und unangenehmen Inhalten, die unseren Selbstwert nach unten ziehen können. Deswegen meiden wir Situationen, die uns mit unseren inneren Stolpersteinen konfrontieren.

So bleiben unsere Glaubenssätze, die unsere sozialen Beziehungen, unsere Einstellung zu uns selbst und zur Umwelt gestalten oft lebenslang unangetastet. Nach meiner Beobachtung als Coach – gibt es zwei Bereiche, die als treibender Motor für die tiefgehende Beschäftigung mit den eigenen Glaubenssätzen wirken.

Das sind:  Karriere und Finanzen!

Es gibt eine erste große Gruppe, die sehr motiviert ist, ihre Ziele zu erreichen und alles dafür tut: besucht teure Seminare (leiht sogar Geld dafür), liest und studiert empfohlene Bücher, macht alles nach Anleitung, scheut keine Ressourcen und gibt die Hoffnung nicht auf, dass ihre Ziele Realität werden.

Und es gibt auch eine zweite Gruppe, dazu gehören auch viele Frauen in der Lebensmitte. Da sind die Kinder oft schon ausgezogen, alles (vieles) ist geregelt, es gibt keine großen finanziellen Sorgen, aber die innere Leere oder das innere Chaos beherrschen das Innerleben, alte Konflikte kommen hoch und drängen darauf, gelöst zu werden. So sind die entsprechenden Social-Media Gruppen, die ein erfülltes Leben, innere Harmonie, Glücksrezepte etc. versprechen, prall gefüllt. Ein Teil dieser Personen sind in über 100 Gruppen, eine Bekannte hat sogar 187 Gruppen-Mitgliedschaften.

Es ist auch legitim und richtig das vorhandene Potenzial auf allen Kanälen zu nutzen. Diese oft kostenlosen Gruppen sind für Impulse und Austausch gut, aber sie können nicht in die Tiefe gehen um individuelle Probleme zu lösen. Außerdem bei den vielen Mitgliedschaften wird noch nicht mal wahrgenommen, was eigentlich in diesen Gruppen los ist, ja man kann sagen, dass man von diesen Gruppen gar nicht richtig profitiert. Natürlich gibt es Erklärungen für dieses Verhalten. Die Gründe sind vielfältig.

Ich möchte aber auf die folgenden wichtigen Gründe eingehen, die eine große Anzahl der Menschen in beiden Gruppen betreffen.

  1. Anscheinend sind die Ziele: „Karriere und Geld“ attraktiver als „inneres Wohlbefinden und innere Stimmigkeit“. Das Alter spielt da auch eine Rolle, in der ersten Gruppe sind die Menschen jünger.
  2. Ein wichtiger Faktor – Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und das Leben eigenmächtig zu gestalten – ist bei diesen Gruppen unterschiedlich ausgeprägt. Während die erste alles tut um die Komfortzone zu verlassen, tut die zweite alles, um weiterhin in der Komfortzone zu bleiben. Oft habe ich bei der zweiten Gruppe den Eindruck gehabt, dass die Erwartung da ist, dass ein Zauberstock in meiner Praxis das Problem für immer regelt.

Zum Zauberstab:  Es gibt ihn wirklich und er kann sicher die eingrenzenden Glaubenssätze weg zaubern. Nur kreieren und schwingen muss der Klient ihn selber. Wie – das lernt man Schritt-für Schritt in meiner Praxis. Dieser Prozess verlangt NUR nach starkem Willen, Ausdauer und Vertrauen seitens der Klienten.

Dann kannst du dir dieses Zauberstabs sicher sein.

  1. Die erste Gruppe kommt schneller ins Handeln, während die zweite es oft bevorzugt, sich in ihrer Tatenlosigkeit lange zu suhlen.
  2. Vertrauen: Die erste Gruppe macht alles wie besprochen, glaubt an Erfolg, hat Vertrauen, fragt … Bei der zweiten sind auch viele vertrauensvoll dabei, aber es gibt einen beträchtlichen Teil, der ganz wenig Vertrauen darin hat, dass die Dinge einen positiven Ablauf nehmen können. Wenn dann noch die Hausübungen in Frage gestellt und auch nicht gemacht werden, dann wird es schwierig. Das hat natürlich wieder mit den eigenen Glaubenssätzen zu tun und so dreht man sich wieder im Kreis.

Und wie ist es bei dir? Wo stehst du bezüglich der o.g. Faktoren?

Was glaubst du ist für deinen Erfolg entscheidend?

Mache folgende einfache aber kraftvolle und klärende Übung (dies ist eine vereinfachte Version aus meinem Coaching-Programm), die aus sieben Schritten besteht:

  1. Nimm ein Blatt und zeichne einen Punkt dort, wo du jetzt stehst, ohne viel Nachdenken – intuitiv. Betitele diesen Punkt mit „Dein Name – jetzt“.
  2. Schreibe die Begriffe dazu, die deinen Status Quo ausmachen: Arbeitsverhältnis (Angestellte, Selbstständige), Einkommen, Zufriedenheit/Unzufriedenheit – womit? Unterstützung: wenig, gut – woher, Ressourcen? Hindernisse? Schreibe alles auf was dir dazu einfällt, bis du das Gefühl hast, dass dieser Ausgangspunkt deine jetzige Realität gut widerspiegelt.
  3. Nun zeichne irgendwo auf diesem Blatt dich im Wunschzustand mit allem was dir dazu einfällt (es reicht ein einfacher Umriss oder du kannst hier kreativ werden). Nutze den Ausgangspunkt als Grundlage.
  4. Definiere die Zeitspanne zwischen dem Status Quo und dem Wunschbild: Z.B. 3-6-9-12-15 Monate. So kannst du dein Wunschbild konkreter und realistischer gestalten. Schreibe die gewählte Zeitdauer zwischen die beiden Punkte.
  5. Jetzt lies einmal die Begriffe des Wunschbildes laut vor, schließe deine Augen und stelle dir vor, dass das Wunschbild zur Realität geworden ist. Bleibe dabei, lege deine Hände ans Herz. Was spürst du?

Wenn du Freude, Aufregung und Energie spürst und das Bild für dich sehr aufregend und  motivierend ist, dann kannst du deine Zeichnung dort platzieren, wo du sie oft sehen wirst, um dich täglich zu motivieren und zu inspirieren.

Wenn du keine Freude und Motivation spürst, dann muss nachgeschaut werden, am besten mit einem Coach deines Vertrauens, ob das Wunschbild für dich attraktiv und motivierend genug ist.

Diese Übung wird nun am Ende noch mit zwei Punkten vervollständigt. Zuerst lies bitte weiter⇓

Zurzeit sind Gruppen-Coaching-Programme sehr verbreitet. Das hat einen großen Vorteil – der Anbieter kann viele Menschen erreichen. Das 1:1 Coaching wird eher selten angeboten und wenn ja, dann hat es oft einen sehr hohen Preis.
Ich war in den letzten Jahren in zwei Gruppen-Programmen, um die Grundlagen des Online-Marketings und die dazu nötige Technik (WordPress, Newsletter etc.) zu lernen. Dieser Prozess ist ein endloser, weil sich alles im Bereich Internet und Facebook stets ändert. Ich als Coach habe schon längst eingesehen, dass ich in diesem Bereich eine kontinuierliche Unterstützung brauche.

Nun habe ich folgendes festgestellt: Wenn es um Techniken oder Wissensvermittlung geht, wie wir z.B. auf einer Blogseite ein Plugin installieren, sind Videos in Gruppen-Programmen sehr hilfreich und man kommt schnell weiter. Wenn es aber um die eigenen individuellen Probleme geht, dann sind diese Art Gruppen-Programme nicht sehr hilfreich für viele Teilnehmer, weil sie weitgehend auf sich allein gestellt sind.

Es gab regelmäßig Coaching-Calls in Skype/Zoom-Konferenzen mit allen Teilnehmern und du konntest deine Fragen stellen und du hast meistens auch eine rasche Antwort bekommen. Die Fragen und die Erfahrung anderer Teilnehmer können auch sehr bereichernd sein, aber die Individualität deines Falles kam nicht zur Sprache. Dafür ist weder Zeit, noch ist es das ideale Format. Deswegen werden diese Coaching-Calls von vielen Teilnehmern nicht als sehr hilfreich wahrgenommen.  

Besonders bei meinen Themen (Mindset, Glaubenssätze) sind viele Menschen nicht in der Lage, in einer Online-Konferenz, in der fremde Menschen zusammengewürfelt werden und die Sitzung noch aufgezeichnet  und einer Gruppe zugänglich gemacht wird, sich zu öffnen und offene Fragen zu stellen.

Ein Gruppen-Coaching würde für diese Menschen nur dann Sinn machen, wenn sich die Gruppe schon kennt und Vertrauen aufgebaut ist.

Deswegen konzentriere ich mich auf 1:1 Coachings, weil ich mir davon für mich und meine Klienten die Ergebnisse verspreche, die nicht in Gruppen-Coachings möglich sind.

Workshops sowohl per Internet als auch in meiner Praxis strebe ich nach wie vor an, wenn es um ein bestimmtes Thema oder Schritt-für-Schritt-Anleitung geht.

Jetzt zurück zu unserer Übung:

  1. Was glaubst du, was ist für die Lösung deines Problems passend: 1:1 Coaching, Gruppenprogramme oder eine Kombination davon? Damit kannst du dein Bild vervollständigen. Schreibe die passende Lösung dort, wo du die Zeitspanne zwischen dem Ausgangspunkt und Wunschbild eingetragen hast.
  2. Der letzte Schritt: Atme tief ein und aus und konzentriere dich auf deinen Ausgangspunkt. Nimm einen Stift und lasse die Stiftspitze sich von diesem Punkt bis zum Wunschbild bewegen. Vereine diese beiden Punkte intuitiv indem du deiner zeichnenden Hand Bewegungsfreiheit gewährst und deiner Stiftspitze folgst.

Schaue dir das Ergebnis an: ist eine gerade Linie, ein Zickzack oder eine Umrandung, eine sichere oder eher unsichere Linie entstanden?

Analysiere dieses Bild mit dem Coach deines Vertrauens.

Platziere das Bild dort, wo du es täglich sehen wirst und mache ein Foto und platziere es als Standbild auf deinem Telefon.

Ich drücke dir die Daumen, dass du diesen Impuls umsetzen und weiterkommen kannst.

Du kannst deine Ergebnisse auch mit mir besprechen und deine weiteren Fragen klären, indem du ein unverbindliches Gespräch (ca. 30 min.) mit mir vereinbarst ⇒

Herzlichst

Nana

◊ Wie gut kennst du die Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben? Schau dir dafür diese Infoseite an – ⇒ hier klicken

◊ Dieser Artikel passt gut zum Thema: Kennst du deine Glaubenssätze?

Wir sind viel mehr als unsere Glaubenssätze

Wir sind viel mehr als unsere Glaubenssätze

Unsere Glaubenssätze bilden unser inneres Programm, das uns aus dem Unbewussten heraus leitet, so dass uns die meisten Handlungen/Reaktionen noch nicht einmal bewusst sind.

Läuft aber einiges nicht zufriedenstellend in unserem Leben, wäre es sinnvoll, unseren Autopilot unter die Lupe zu nehmen, damit wir das Unbewusste zum Bewussten machen und dadurch Antworten auf unsere Warum-Fragen bekommen.

Das ist eine bewusste und sehr wichtige Entscheidung, auch eine wertvolle. Das bedeutet, dass du bereit bist deine volle Verantwortung für einen bestimmten Bereich deines Lebens in die Hand zu nehmen.

Das würde auch bedeuten, dass du aus einem Defizit- oder sogar Opfermodus herauskommen willst und innerlich glaubst, dass du das Potenzial für die Bewältigung deines Probelems hast. Und das bevor du irgendwelche anfänglichen Erfolge siehst.

An dieser Stelle würde ich sagen: herzlichen Glückwunsch! Du hast noch, was nicht alle bewahren konnten: Dein Glaube daran, dass die Dinge einen positiven Verlauf nehmen können, auch wenn sie jetzt oder seit Langem nicht zufriedenstellend laufen. Das hat auch mit unseren Glaubenssätzen zu tun.

Also unsere Stärken/Ressourcen und Schwächen spiegeln unsere Glaubenssätze. So bekommen wir den Eindruck, dass wir ein Bündel der unterschiedlichen Glaubenssätze sind.

Es ist auch nicht falsch, dies zu behaupten. Nur wir sind viel mehr als unsere Glaubenssätze. Vielleicht machst du eine kleine Übung mit. Allein, für dich. Für deine Klarheit. Lies bitte diese Anleitung zuerst und mache sie ohne Zeitdruck und Eile.

Bitte setze dich bequem hin, die Füße haben Bodenkontakt, die Schultern sind gerade und frei, die Hände ruhen auf den Oberschenkeln.

Tief ein und aus atmen, beim Ausatmen entspanne dich, nochmal tief Ein- und Ausatmen…und dabei schließe die Augen.

Jetzt stelle dir dich im zarten Kindesalter vor:  so zw. 3-6 Jahren. Jetzt schaue dir das Kind an. Schaue tief in die Augen dieses Kindes und spüre seine Erwartungen. Das Kind will nur eines von dir: Liebe und Anerkennung. Umarme es liebevoll, streichele es und sage ihm, dass es ein liebenswürdiges und wundervolles Kind ist, dass du es sehr liebst. Schließe es ins Herz, dabei lege deine Hände aufs Herz, hier ist der Platz für dieses Kind, Bleibe kurz eine Weile in dieser Situation. Spüre Dein Herz – welche Gefühle kommen jetzt hoch?

Jetzt atme tief ein und aus, öffne Deine Augen und du bist im hier und jetzt.

Wie war diese Übung, war dieser kleine Junge oder dieses kleine Mädchen fröhlich oder traurig, mutig und verspielt oder eher zurückhaltend? Welches Gefühl hat bei dir diese kleine Übung hinterlassen? Oder konntest du sie gar nicht machen? Vielleicht hast du sogar eine Ausrede, dass die Übung nichts für dich ist? Solange du diese Mini-Visualisierung nicht mit Ernsthaftigkeit gemacht hast, kannst du ja nicht wissen, welche Gefühle du dabei hast. Also versuche es nochmals. Es ist eine kleine aber wichtige und kraftvolle Übung, wenn du dich darauf einlässt. Wenn nicht, dann hat es auch einen ernsthaften Grund.

Warum ist diese Übung wichtig? Weil du dann deutlich zu spüren bekommst, dass alle Kinder der Welt und auch du in diesem zarten Alter eine Sehnsucht haben: nach Liebe und Anerkennung.

Hattest du davon genug bekommen? Oder wurdest du von Konkurrenz (Geschwister, Arbeit/Beschäftigung/Pflichten der Eltern etc.) geplagt und geprägt? Hatte dieses kleine Kind alle Bedingungen zur eigenen Entwicklung: Geduld, Liebe, Ausdauer? Konntest du alle Fragen stellen und dich sicher fühlen? Welche Stimmung hat deine Kindheit dominiert?

Wir kommen wie kleine Lichtwesen in diese Welt, schutzbedürftig, sensibel, abhängig. Ein unbeschriebenes Blatt sind wir auf keinen Fall, so wie es uns vor Jahrzehnten an den Universitäten erklärt wurde. Nein – wir sind schon kleine Persönlichkeiten, die gemeinsame und individuelle Bedürfnisse haben, u.a. nach Bindung und Sicherheit, nach Liebe und Geduld. Wir alle haben unser eigenes Tempo und nur in diesem Tempo, das durch neuronale Besonderheiten bestimmt ist, ist eine für uns passende Entwicklungschance möglich.

„Mein Gott – was bist du langsam, guck mal, wie schnell deine Schwester läuft“ – das ist nur ein kleines Beispiel. Dieser und ähnliche „harmlose“ Sätze programmieren uns in eine Richtung, die nicht unsere ist. Wir übernehmen fremdes Tempo, fremde Gedanken und Glaubenssätze (ganz fremd sind sie auch nicht, wenn sie von unserer Ursprungsfamilie täglich gelebt werden), fremde Gewohnheiten. Irgendwann werden sie unsere eigenen oder wir gehen für das ganze Leben in die Rebellion.

Wir rächen uns unbewusst für diese Bevormundung an der ahnungslosen und schuldlosen Umgebung, flippen aus wegen Kleinigkeiten und glauben fest daran, wir verteidigen unsere Rechte! Nein – wir kämpfen dafür, dass das System, dass uns bevormundet hat, erhalten bleibt!

Viele Menschen müssen eine beträchtliche Zeit ihres wertvollen Lebens damit verbringen, aus den aufgezwungenen inneren Zwängen auszubrechen und die in der Kindheit zugefügten Schäden zu reparieren.

Unsere Eltern hatten damals keine guten Reflexions- und Lernmöglichkeiten. Es gab nicht viele Bücher, kaum Kinderpsychologen, keine Unterstützung. Ich erinnere mich sogar, meine Mutter glaubte ernsthaft, dass ihre Kleinkinder ihr Eigentum seien. Nachdem sie verstanden hatte, dass es nicht stimmte, konnte sie nichts rückgängig machen.

Aber jetzt, wo so viel Wissen mit einem Klick erreichbar ist, es so viele Therapeuten und Coaches im Lande gibt, ist es doch unsere oberste Pflicht, diesem kleinen Mädchen/Jungen in uns klar zu machen, dass es/er nur Liebe und Zuwendung verdient und sie ihm auch zu geben.

Wofür sollen wir das machen? Besonders wenn unsere Kinder schon groß sind und wir nicht mehr viel an der Erziehung ändern können?

An erster Stelle für uns, für unser inneres Empfinden und innere Stimmigkeit. Wenn da schmerzhafte Wunden sind, sollte es unsere höchste Priorität sein, sie zu behandeln oder behandeln zu lassen. Es ist unser einziges und einzigartiges Leben und wir alle sind es wert, uns aus den emotionalen Verstrickungen, die eigentlich nicht unsere sind, zu befreien.

 Und dann, wenn wir diesen Schritt machen, haben wir nicht nur eine viel bessere Lebensqualität, sondern alles verändert sich um uns herum zum Positiven: Unsere Beziehungen zu unseren Kindern, Partner, Familie, Kollegen, Nachbarn, aber was das wichtigste ist, zu uns selbst.

Weil wir dadurch einen Weg zu uns selbst finden, unserem wahren Kern eine Beachtung schenken, dieses Licht in uns, das uns einst in diese Erde begleitet hat, lieben lernen. Und das macht uns stark, diese Stärke und Stimmigkeit strahlen wir auch aus und bekommen sie wie ein Echo zurück.

Dieser Weg sei uns gegönnt.

Herzlichst, Nana

◊ Wie gut kennst du die Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben? Schau dir dafür diese Infoseite an: ⇒ hier klicken

◊ Du möchtest weitere Blogbeiträge und Info zu meinen Themen Glaubenssätze/Mindset/inneres Kind erhalten (ca. 2-3-mal im Monat), dann abonniere meinen Infoletter (Du kannst dich am Ende des Beitrags eintragen) ⇓

◊ Dieser Artikel passt gut zum Thema: Wenn unsere Grenzen verletzt werden ⇒

 

Coaching-Kultur und Optimierungsdruck

Coaching-Kultur und Optimierungsdruck

Ich gönne mir in dieser bezaubernden Jahreszeit eine kreative, strategische und auch Erholungspause. Sehr müde war ich eigentlich nicht, aber ich brauche immer wieder Zeit, Halt zu machen und zu analysieren, mir über die Coaching-Fälle Gedanken zu machen, Entwicklungen zu beobachten, etwas zu ändern. Ich plane zwar Zeit dafür ein, aber dieser Plan funktioniert nicht immer. Meine Arbeit hat eine eigene Dynamik und ich akzeptiere sie eben. Nun kam ich dadurch zum Lesen. Heute wurde mir von Google ein Spiegelartikel über die Coaching-Kultur (von Claudia Voigt, Magazin Ausgabe 1/2019) präsentiert. Sie schrieb wörtlich: „Irgendetwas stimmt nicht, wenn in einer Gesellschaft Authentizität und Individualität als hohes Gut gelten und gleichzeitig Optimierungsdruck herrscht.“

Mit großer Wahrscheinlichkeit herrscht im Lande eine sehr individuelle und seltsame Auffassung vom Coaching. Oder besser gesagt, ich kann ja nicht für alle sprechen. Ich erzähle lieber wie es in meiner Praxis läuft.

Zuerst: zu mir kommen Leute, die etwas in ihrem Leben verändern wollen, nicht weil sie unter Optimierungsdruck stehen, sondern weil es irgendwie nicht mehr weiter geht. Ja wenn der Leidensdruck so groß wird, dass es nicht mehr geht, dann sind sie bereit, zu mir zu kommen. Beispiele: jemand hat Angst davor Referate zu halten, die körperlichen Symptome (Herzrasen, Kloss im Hals, Druckgefühl im Bauch etc.) und stark verminderte Konzentration zwingt diese Person Hilfe zu suchen.

Oder die inneren Empfindlichkeiten sind so stark, dass sie die berufliche Entwicklung und das soziale Miteinander gewaltig stören und man fühlt sich innerlich hilflos. „Ich habe eigentlich alles, um glücklich zu sein, warum kann ich es nicht?“ oder „Warum gerate ich immer wieder in ähnliche Problem-Situationen?“, „Warum läuft bei mir beruflich immer wieder etwas falsch?“ etc.

Sind die Suche der Problem-Ursachen und die Hoffnung auf inneres Wohlbefinden und darauf, dass wir unsere Ziele irgendwann erreichen, ein Optimierungsdruck?

Sollen die Menschen in Ihrer Verbitterung über das eigene Leben/Verhaltensmuster stecken bleiben? Wenn sie eine Möglichkeit haben die Zusammenhänge herauszufinden und ihre inneren Blockaden zu lösen indem sie ihre eingrenzenden negativen Glaubenssätze verändern, warum sollen sie diese Möglichkeit nicht ergreifen?

Die größte Manipulation passierte schon in der Kindheit. Du als Erwachsene/r wirst stark anfällig für Manipulationen, wenn du diese als heimisch und vertraut annimmst.

Die Aufarbeitung unserer Kindheit gibt uns eine Chance, unser Leben zu verstehen und es nach unseren Wünschen zu verändern – nicht wegen des Optimierungsdrucks – sondern, weil wir es alle  wert sind, innere Klarheit und Stimmigkeit zu leben, uns wohl zu fühlen und wenn es uns aus nicht erklärbaren Gründen nicht gut geht, eine Erklärung dafür zu bekommen. Warum sollen wir uns das Leben nicht erleichtern?

Leider gibt es in Deutschland so eine Coaching-Kultur, dass viele Menschen zu spät zum Coaching gehen, sich lieber materielle Güter gönnen und wenn sie doch hingehen, oft überkritisch sind. Dann stecken sie oft so fest in der Verbitterung, dass es schwierig wird, wieder herauszukommen.

Ja, ob die Spiegel-Autorin es mag oder nicht, die „Gecoachten“ sollten wirklich ihre sog. Hausaufgaben bekommen und sie total ernst nehmen. Nur dann, wenn die Klienten sich vertrauensvoll an die Vereinbarung über diese Hausaufgaben gehalten haben, haben wir unseren gemeinsamen Erfolg! So ist es!

Wir verinnerlichen während unserer Kindheit unterschiedliche Rollen. Z.B. habe ich Im Laufe meiner Fortbildungen oft Menschen kennengelernt, die von einer Helfer-Rolle besessen waren. Bevor du die Welt rettest, rette dich selbst – habe ich oft gedacht.

Wenn die Spiegel-Autorin mit der Spiegel-üblichen Tiefe die Situation betrachten würde, würde sie folgendes beobachten: ja die Business-Leute und auch der Durchschnittsbürger haben einen erstaunlichen Hang zum Coaching entdeckt. Es wäre für die Welt aber bedeutsam und schön, wenn an erster Stelle unsere Politiker ihre Kindheit aufarbeiten würden. Die unbewussten Blockaden und eingrenzenden Glaubenssätze eines Durchschnittsbürgers lassen, wenn es hoch kommt ein Duzend Leute leiden, die von unseren Politikern ein ganzes Land.

Nein, ich denke, mehr Coaching braucht das Land: nicht nur an der Oberfläche sondern in die Tiefe gerichtet.

Für mehr innere Freiheit, für weniger Anfälligkeit für  Manipulation, für mehr Stimmigkeit, für bessere Gesundheit und für mehr innere Freude. Je mehr Menschen um uns herum zufrieden und bei sich angekommen sind, sich ihre Schwächen und Stärken bewusst machen, desto besser geht es uns. Eine schöne Welt zum Träumen. Gönnen wir sie uns, wir dürfen es!

Herzlichst, Nana

◊ Wie gut kennst du die Glaubenssätze, die deine Kindheit geprägt haben? Schau dir dafür diese Infoseite an ⇒ hier klicken

◊ Du möchtest weitere Blogbeiträge und Info zu meinen Themen Glaubenssätze/Mindset/inneres Kind erhalten (ca. 2-3-mal im Monat), dann abonniere meinen Infoletter (Du kannst dich am Ende des Beitrags eintragen):  ⇒ hier klicken

◊ Dieser Artikel passt gut zum Thema: kennst du deine Glaubenssätze?